Bitcoin-ETFs ziehen 1,32 Mrd. $ an, während Gold Rekordabflüsse verzeichnet

Bitcoin-ETFs ziehen 1,32 Mrd. $ an, während Gold Rekordabflüsse verzeichnet

US-Spot-Bitcoin-(BTC)-börsengehandelte Fonds verzeichneten im März Nettozuflüsse von 1,32 Milliarden US-Dollar, während Gold-ETFs im selben Zeitraum 2,92 Milliarden US-Dollar verloren – eine Divergenz, die laut Bloomberg-Analyst James Seyffart auf Bitcoins wachsende Rolle als vielseitiger Portfolio-Baustein hinweist.

Bitcoin-ETF-Zuflüsse im März

Der Kontrast geht aus monatlichen Fondsfluss-Daten hervor, die Seyffart im Coin Stories-Podcast, der am Freitag auf YouTube veröffentlicht wurde, besprach. Er argumentierte, dass diese Lücke mehr als nur eine einmalige Momentaufnahme sei.

„Es gibt einfach mehr Anwendungsfälle dafür, warum jemand einen Bitcoin-ETF in ein Portfolio aufnehmen würde“, sagte Seyffart.

Der März war für Gold hart. Am 4. März verzeichnete GLD – der größte US-goldbesicherte ETF – einen Tagesabfluss von 3 Milliarden US-Dollar, den stärksten Rückgang seit über zwei Jahren.

In Berichten aus Mitte März zeigten die Daten, dass die Wall Street ihre Goldverkäufe in den vorangegangenen vier Monaten beschleunigt hatte. Privatanleger kauften derweil das Metall mit dreifacher Geschwindigkeit im Vergleich zu vor sechs Monaten.

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Seyffarts Bitcoin-Portfolio-These

Seyffart stellte einen einfachen Gegensatz zwischen den beiden Anlageklassen heraus. Gold wird weithin als Absicherung gegen Inflation und Währungsentwertung gesehen – und kaum mehr.

Bitcoin hingegen, so argumentierte er, erfülle je nach Investor unterschiedliche Zwecke. Einige betrachten es als Wertspeicher. Andere nutzen es als Wachstumswette oder als Instrument, um sich in Bezug auf Liquiditätsbedingungen zu positionieren. Wieder andere halten es als digitales Eigentum oder Kapital.

„Es kann die scharfe Soße in einem Portfolio sein“, sagte Seyffart und merkte an, dass Bitcoins Volatilität und Renditepotenzial die Gesamtperformance für jene steigern kann, die bereit sind, das Risiko zu tragen.

Auf dieser Argumentation basierend sagte er, dass Bitcoin-ETFs beim insgesamt verwalteten Vermögen (AUM) letztlich Gold-ETFs übertreffen werden. US-Gold-ETFs halten derzeit noch deutlich mehr Vermögen als ihre Bitcoin-Pendants, sodass ein solcher Wandel erheblich wäre.

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