Cardano (ADA) hat sich bis auf rund 0,198 US‑Dollar erholt. Marktbeobachter sehen einen möglichen Pfad in Richtung 0,47 US‑Dollar, sofern der jüngste Ausbruch Bestand hat.
Wesentliche Punkte:
- ADA legte binnen sieben Tagen rund 14 % zu, nachdem der Kurs von einem Mehrjahrestief abgeprallt war.
- Aus technischer Sicht gilt 0,20 US‑Dollar als erste zentrale Hürde; kurzfristige Ziele liegen bei 0,22, 0,25, 0,28 und 0,30 US‑Dollar.
- Ein bestätigter Aufwärtstrend eröffnet theoretisch Raum bis 0,47 US‑Dollar, doch schwache Wal-Aktivität könnte die Dynamik begrenzen.
Cardano-Kursausbruch
Die technische Analyse kommt zu dem Schluss, dass Cardano nach seinem Juni-Tief einen langjährigen abwärtsgerichteten Trendkanal nach oben verlassen hat und zunächst rund 13 % zulegen konnte. Bleibt ADA oberhalb der Ausbruchzone, könnte sich die Erholung laut Analysteneinschätzung bis in den Bereich um 0,47 US‑Dollar ausdehnen – ein Plus von etwa 147 % gegenüber dem für die Projektion zugrunde gelegten Kursniveau.
Breitere Prognosen für 2026 verorten ADA aktuell zwischen etwa 0,22 und 0,30 US‑Dollar. Das entspräche – ausgehend vom jüngsten Kurs – Kursgewinnen von rund 11 % bis 52 %.
Kurzfristig steht jedoch die Marke von 0,20 US‑Dollar im Fokus. Ein nachhaltiger Ausbruch darüber würde den Weg in Richtung 0,22, 0,25 und 0,28 US‑Dollar freimachen. Erst ein überzeugender Sprung über 0,30 US‑Dollar dürfte das übergeordnete technische Bild spürbar aufhellen.
Zuletzt notierte ADA bei etwa 0,1983 US‑Dollar, ein Plus von 0,35 % in der jüngsten Vier-Stunden-Periode. Der Relative-Stärke-Index lag bei 53,16 und signalisiert damit ein neutrales bis leicht positives Momentum, während der Kurs nach der Erholung Anfang August dicht unterhalb eines Widerstandsbereichs verharrt. Die MACD-Linie lag weiterhin unterhalb der Signallinie, was auf eine noch verhaltene kurzfristige Aufwärtsdynamik hindeutet.
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Cardano: Signale von Großinvestoren
On-Chain-Daten des Analysehauses Santiment zeigen, dass die Aktivität großer ADA-Adressen in der jüngsten Erholung deutlich nachgelassen hat. Die Zahl der Transaktionen mit einem Volumen von mehr als 100.000 ADA fiel im aktuellen Beobachtungszeitraum auf lediglich sieben. Zuvor waren in volatileren Phasen Spitzen von über 50 Großtransaktionen, teilweise sogar rund 100 Transfers, zu sehen.
Diese Lücke ist bemerkenswert, weil die Großinvestoren die Intensität früherer Marktphasen bislang nicht wieder erreicht haben. Eine stärkere Beteiligung der „Wale“ könnte den Ausbruch technisch untermauern. Bleibt die Zurückhaltung dagegen bestehen, dürfte es für ADA schwieriger werden, höhere Widerstandsbereiche auf Dauer zu überwinden.
Das übergeordnete Bild bleibt trotz der jüngsten Besserung angespannt.
Zwar konnte Cardano in den vergangenen sieben Tagen rund 14 % zulegen, dennoch notiert der Token immer noch etwa 94 % unter seinem historischen Höchststand von knapp 3,10 US‑Dollar. Zuvor war ADA im Juni auf Mehrjahrestiefs gefallen und hatte sich erst ab Ende Juli und Anfang August spürbar erholt.
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