OpenAI hat am Mittwoch mit der schrittweisen Einführung geplanter Aufgaben in ChatGPT begonnen – ein Start, der die ältere Pulse‑Funktion innerhalb von 14 Tagen ablöst.
Wichtige Punkte:
- Die neue Seite „Geplante Aufgaben“ in ChatGPT ermöglicht es Nutzern, aktive Aufgaben an einem Ort anzuzeigen, zu pausieren, zu bearbeiten und zu löschen.
- Überwachungsaufgaben scannen das Web und verbundene Apps und benachrichtigen Nutzer nur, wenn sich etwas ändert.
- Aufgaben laufen höchstens einmal pro Stunde, und Pulse wird innerhalb von zwei Wochen abgeschaltet.
Einblick in die Seite „Geplante Aufgaben“ in ChatGPT
Das Unternehmen announced das Update am Mittwoch und verwies auf einen Hub in der Seitenleiste, in dem Nutzer jede aktive Aufgabe beobachten, genau sehen können, wann sie das nächste Mal ausgeführt wird, und sie zur Bearbeitung öffnen können. Von dort aus können Nutzer jede Anfrage pausieren, fortsetzen, bearbeiten oder löschen, ohne sie neu erstellen zu müssen. Aufgaben, die innerhalb eines Projekts erstellt werden, können jedoch nicht auf die Dateien dieses Projekts zugreifen.
Nutzer können einen Job auf eine exakte Uhrzeit oder auf ein grobes Zeitfenster wie Morgen, Nachmittag oder Abend legen, wodurch Routinen natürlicher wirken, wie OpenAI explained hat. Überwachungsaufgaben gehen noch weiter: Sie scannen leise das Web und verbundene Apps nach Änderungen und schlagen erst Alarm, wenn sich etwas wirklich zu prüfen lohnt.
Die neue Oberfläche steht Plus‑, Pro‑, Business‑ und Enterprise‑Abonnenten sowohl im Web als auch mobil zur Verfügung, wobei das Unternehmen nicht gesagt hat, wann kostenlose Konten folgen könnten. Es erklärt, dass jede Aufgabe nun schneller und zuverlässiger läuft als in der Vorgängerversion. Push‑ und Desktop‑Benachrichtigungen hängen weiterhin von den Berechtigungen ab, die ein Nutzer nach dem Einrichten der ersten Aufgabe erteilt.
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Warum proaktive KI wichtig ist
Beobachter werten die Änderung als Wette darauf, dass ein Assistent treuer genutzt wird, sobald er nicht mehr darauf wartet, gerufen zu werden, sondern selbst aktiv wird. Die neue Seite „Geplante Aufgaben“ gibt Nutzern einen Ort, an dem sie prüfen können, was das Tool zugesagt hat, wie Kommentatoren noted haben.
Eine Erinnerungs‑App gewinnt Vertrauen gerade dadurch, dass sie ihre Zusagen an einem Ort sichtbar macht. ChatGPT bewegt sich in diese Richtung, weg von einer passiven Chat‑Box hin zu einem Tool, das still laufende Arbeiten verwaltet. Wettbewerber verfolgen das gleiche Ziel, wie eine Analyse reported hat.
Es gelten zwei Leitplanken: Jede Aufgabe läuft höchstens einmal pro Stunde, und inaktive Jobs können sich nach einer Phase der Untätigkeit von selbst pausieren. Pulse, das tägliche Zusammenfassungstool, das das Unternehmen im vergangenen Jahr eingeführt hat, wird innerhalb von zwei Wochen verschwinden, wie OpenAI confirmed hat.
ChatGPT führte Aufgaben erstmals Anfang 2025 ein, als das Unternehmen eine Beta für Plus‑, Pro‑ und Team‑Nutzer veröffentlichte. Diese Version erlaubte es, einmalige oder wiederkehrende Aktionen zu planen, indem man den Chatbot einfach darum bat. Die neue Seite bündelt die Idee nun in einer einzigen Oberfläche, die OpenAI als Anlaufstelle etablieren möchte, zu der Nutzer regelmäßig zurückkehren und der sie vertrauen.
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