Ein chinesischer Pädagoge mit Millionen von Followern hat behauptet, dass Bitcoin (BTC) von US-Geheimdiensten entwickelt wurde und damit scharfe Gegenreaktionen von Krypto-Analysten ausgelöst.
Jiang Xueqins Bitcoin-Behauptung
Jiang Xueqin, ein in Peking ansässiger Kommentator mit 2,3 Millionen YouTube-Abonnenten, äußerte diese Behauptung in der Folge des Jack Neel Podcasts vom 15. April. Er sagte, die gängige Geschichte des pseudonymen Schöpfers Satoshi Nakamoto ergebe keinen Sinn.
Jiang argumentierte, dass nur ein gut ausgestatteter staatlicher Akteur die Blockchain hätte entwickeln, geheim halten und einen Grund gehabt haben könne, sie zu veröffentlichen. Er nannte DARPA, die NSA und die CIA als wahrscheinliche Kandidaten und verwies auf ihre Rolle beim Aufbau des frühen Internets und von GPS.
Seiner Ansicht nach würde Bitcoin zwei strategischen Zwecken für Washington dienen: Überwachung und verdeckte Finanzierung. Er bezeichnete auch die frühe Multimillionen-Dollar-Wette der Winklevoss-Zwillinge als verdächtig und sagte, die Brüder seien „keine Technologen“.
Analyst Ansel Lindner wies das Argument brüsk zurück und schrieb, Menschen mit dieser Ansicht „verstehen Dezentralisierung nicht“. Lyn Alden stimmte zu und sagte, dass Bitcoins Open-Source-Code und Proof-of-Work-Design bedeuten, dass sein Ursprung weitgehend irrelevant sei.
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Satoshi-Rätsel bleibt bestehen
Die Theorie belebt eine lange Reihe von Spekulationen darüber, wer Bitcoin erschaffen hat. Satoshi Nakamoto veröffentlichte das Whitepaper im Oktober 2008, minte das Netzwerk ab Januar 2009 und verschwand dann im April 2011 aus öffentlichen Foren, wobei er etwa 1 Million unberührte Coins zurückließ.
Die Suche beschäftigt seit Jahren die Mainstream-Presse. Eine Titelgeschichte von Newsweek aus dem Jahr 2014 benannte den kalifornischen Ingenieur Dorian Nakamoto, der jede Verbindung bestritt.
Eine jüngere Untersuchung der New York Times richtete den Verdacht auf den britischen Kryptografen Adam Back, der ebenfalls bestreitet, Satoshi zu sein.
Wired und HBO haben seither Kandidaten vorgeschlagen, die von dem Kryptografen Nick Szabo bis zum Informatiker Hal Finney reichen.
Keiner wurde bestätigt, und Satoshis Identität bleibt eines der beständigsten Rätsel des Internets.
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