Anthropic released Claude Fable 5 am Dienstag öffentlich und verunsicherte damit Krypto-Trader, die befürchten, dass seine Fähigkeiten die Exploits hinter jüngsten Diebstählen von mehr als 600 Millionen US‑Dollar beschleunigen könnten.
Zentrale Punkte:
- Anthropic brachte Claude Fable 5, sein leistungsfähigstes öffentliches Modell, mit Schutzmechanismen auf den Markt, die riskante Cybersecurity‑Prompts zu seinem älteren Opus 4.8 umleiten.
- Krypto‑Gründer warnten, dass das Tool Angriffe während einer Welle jüngster Diebstähle in der Branche beschleunigen könnte.
- Eine weniger eingeschränkte Version, Mythos 5, ging an Project‑Glasswing‑Partner statt an die breite Öffentlichkeit.
Claude Fable 5 startet mit integrierten Schutzmechanismen
Das Unternehmen stellte das Modell am Dienstagnachmittag bereit und handing der Öffentlichkeit erstmals Zugang zu Anthrophics leistungsstärkster Stufe. Claude Fable 5 läuft auf derselben Technologie wie das eingeschränkte Mythos‑System des Unternehmens, das die Cybersecurity‑Welt Anfang dieses Jahres aufgeschreckt hatte. Anthropic erklärte, das Modell übertreffe alles, was es jemals für die allgemeine Nutzung angeboten habe, und bepreiste es bei roughly twice the cost of Claude Opus, seinem bisherigen Flaggschiff.
Um Missbrauch abzuschwächen, leitet das Unternehmen sensible Prompts zu Cybersecurity, Biologie und Chemie zu seinem älteren Opus‑4.8‑Modell um. Fable 5 wurde für Pro‑, Max‑, Team‑ und Enterprise‑Abonnenten bis zum 22. Juni kostenlos geöffnet, danach werden sie auf bezahlte Compute‑Credits umgestellt.
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Krypto‑Gründer warnen vor Online‑Gefahr
Der Start beunruhigte dennoch Teile des Kryptomarktes, wo sich mehrere Gründer auf Turbulenzen einstellten, nachdem Prognosemärkte den Rollout nahezu sicher gesehen hatten. Floors Finance‑CEO Omer Demirel said, die Veröffentlichung berge das Risiko eines „Weltuntergangs für das Internet“. Intuition‑CEO Billy Luedtke erwartete, dass sich die Interaktion mit fast allem online „eine Weile gefährlich und beängstigend“ anfühlen werde.
Luedtke sagte dennoch eine stärkere Sicherheitsära für Krypto voraus, sobald die anfängliche Panik und Marktvolatilität abklingen. Analyst The DeFi Investor riet Nutzern, Token‑Freigaben zu widerrufen, stark geprüfte Anwendungen zu bevorzugen und Bestände auf mehrere Wallets aufzuteilen, um Single‑Points‑of‑Failure zu reduzieren.
Curve Finance‑Gründer Michael Egorov spielte die Bedrohung für Decentralized Finance selbst herunter und bezeichnete einen Großteil des Alarms als übertrieben. Er argumentierte, die Fähigkeit des Modells, Browser‑Bugs aufzuspüren, lasse sich nicht ohne Weiteres auf bereits ausgerollten Smart‑Contract‑Code übertragen.
Egorov rechnet stattdessen damit, dass Angreifer operative Schwachstellen ins Visier nehmen, etwa kompromittierte Multisig‑Schlüssel und manipulierte Frontend‑Abhängigkeiten.
Mythos‑Ängste reichen bis in den April zurück
Marktkommentator The Milk Road warned vor kurzfristigem FUD, bewertete die Wahrscheinlichkeit eines schweren Hacks jedoch als gering. Man erklärte, dass Frontends, Bridges und die Server, die private Schlüssel schützen, weiterhin leichtere Ziele blieben als Verträge, die von großen Teams unermüdlich geprüft werden.
Anthropic first revealed the Mythos technology im April über Project Glasswing, teilte sie zunächst mit 50 bis 60 geprüften Unternehmen und später mit mehr als 150 Organisationen. Die Forschenden kamen zu dem Schluss, dass ein einzelner Operator mit einem solchen Modell einen Monat an Patches in einem einzigen Nachmittag in funktionierende Exploits verwandeln könnte – für nur einige tausend Dollar. Die Veröffentlichung fällt in eine harte Phase für die Krypto‑Sicherheit, in der Angreifer seit Anfang April mehr als 600 Millionen US‑Dollar abgezogen haben.
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