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Coinbase meldet Quartalsverlust von 667 Mio. $ und erschüttert die Wall Street

Coinbase meldet Quartalsverlust von 667 Mio. $ und erschüttert die Wall Street

Coinbase meldete in seinen am 12. Februar veröffentlichten Ergebnissen für das vierte Quartal 2025 einen überraschenden GAAP-Nettoverlust von 667 Millionen US‑Dollar und verfehlte die Erwartungen der Wall Street mit einem Umsatz von rund 1,78 Milliarden US‑Dollar und einem Verlust je Aktie von 2,49 US‑Dollar, da rückläufige Handelsvolumen und nicht zahlungswirksame buchhalterische Abschreibungen auf das Krypto-Portfolio zusammenkamen und die Ergebnisse deutlich unter die Prognosen der Analysten drückten.

Was ist passiert: Überraschender Quartalsverlust

Die Transaktionserlöse der Börse fell im Jahresvergleich deutlich, da Bitcoin (BTC) und andere große Token im vierten Quartal stark nachgaben, was die Teilnahme von Privatanlegern und die Handelsvolumen an den Digital-Asset-Märkten dämpfte. Ein erheblicher Teil des gemeldeten Verlusts stammte aus nicht realisierten Abschreibungen auf das Krypto-Investmentportfolio und strategische Beteiligungen von Coinbase, einschließlich seiner Position in Circle, die im Quartalsvergleich um rund 40 % zurückging.

CEO Brian Armstrong gab sich trotz der Zahlen optimistisch.

„2025 war ein starkes Jahr für Coinbase, und wir haben ein solides Fundament für weiteres Wachstum im Jahr 2026 gelegt“, sagte er und verwies auf den ausgebauten Marktanteil, wachsende Handelsvolumen im Jahresvergleich und mehrere Produkte, die nun jeweils mehr als 100 Millionen US‑Dollar an annualisierten Erlösen generieren. Die COIN-Aktie wurde am 12. Februar bei 140,97 US‑Dollar gehandelt, mehr als 45 % im Minus seit Jahresbeginn.

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Warum es wichtig ist: Zyklische Verwundbarkeit offengelegt

Die Ergebnisse verdeutlichen, wie empfindlich kryptoverbundene Aktien gegenüber Marktrückgängen bleiben, selbst wenn Coinbase daran arbeitet, in Verwahrung, Derivate und Abonnementdienste zu diversifizieren. Die Erlöse aus Abonnements und Dienstleistungen erwiesen sich im Vergleich zu Handelsgebühren als relativ widerstandsfähig, doch Kritiker verweisen auf einen Rückgang der Transaktionserlöse im Privatkundengeschäft um 45 % und einen schwachen kurzfristigen Ausblick als Zeichen dafür, dass das Unternehmen seiner Abhängigkeit von volatilen Zyklen im Privatkundenhandel noch nicht entkommen ist.

Das Quartal fiel zudem in eine Phase breiteren Drucks im Kryptosektor, in der mehrere Börsen in den vergangenen Wochen rückläufige Erlöse und Entlassungen meldeten.

Die Handelsprobleme von Coinbase treten auf, während dezentrale Wettbewerber an Boden gewinnen.

Hyperliquid (HYPE), eine On-Chain-Derivateplattform, verzeichnete ein nominales Handelsvolumen von rund 2,6 Billionen US‑Dollar – nahezu doppelt so viel wie die 1,4 Billionen US‑Dollar von Coinbase, so das Analyseunternehmen Artemis, das den Vergleich am 9. Februar veröffentlichte. Die Lücke geht über das reine Volumen hinaus: Hyperliquid liegt seit Jahresbeginn 31,7 % im Plus, während COIN 27 % im Minus liegt – eine Divergenz von 58,7 %, die den growing competitive pressure from decentralized trading venues on centralized exchanges unterstreicht.

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