Changpeng Zhao, der Gründer und ehemalige CEO von Binance (BNB), sagte in einem aktuellen Interview, dass die Vereinigten Staaten als führendes globales Zentrum für Kryptowährungen hervorgehen könnten – jedoch nur, wenn Regulierer echten Wettbewerb zulassen und Verbraucher Zugang zu global wettbewerbsfähigen Dienstleistungen erhalten.
Medienkritik
CZ äußerte diese Ansicht während eines Remote‑Gesprächs mit Perianne Boring, der Gründerin und Vorstandsvorsitzenden von The Digital Chamber, einer amerikanischen Interessenvertretung für Blockchain, die kürzlich den DC Blockchain Summit ausgerichtet hat. Er argumentierte, dass traditionelle Medien die Kryptoindustrie einseitig und unzutreffend darstellen, während unterschiedliche Interessengruppen konkurrierende Narrative verbreiten, die das öffentliche Verständnis weiter verzerren.
Er weitete seine Kritik auf die Berichterstattung über seine Person und Binance aus und sagte, vieles von dem, was berichtet worden sei, entspreche nicht der Wahrheit. Er verwies auf Entscheidungen von US‑Gerichten, die entsprechende Fälle mangels Beweisen abgewiesen hätten. Krypto‑fokussierte Medien, so CZ, verstünden ihn im Allgemeinen besser – etwas, das er seiner regelmäßigen Kommunikation auf X zuschreibt.
CZ gab außerdem bekannt, dass er an seinen Memoiren arbeitet, mit deren Schreiben er während seiner Haftstrafe im Jahr 2024 begann, nachdem er sich schuldig bekannt hatte, gegen Geldwäschegesetze verstoßen zu haben. Er erwartet, dass sich die breitere mediale Erzählung rund um Krypto mit zunehmender Adoption verändern wird.
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Ausblick für Krypto in den USA
Auf die Frage, ob die USA zur globalen Krypto‑Hauptstadt werden können, sagte CZ, dass es dem Land noch immer an Wettbewerb und Infrastruktur mangele, um ähnlich tiefe Liquidität wie internationale Märkte anzuziehen. Amerikanische Verbraucher hätten derzeit noch keinen Zugang zu den besten Kryptodiensten und Preisen, die anderswo verfügbar sind.
Er räumte ein, dass die aktuelle Regierung für ihre Unterstützung der Branche politischen Gegenwind erfährt und bezeichnete diesen als parteipolitisch motiviert.
Dennoch sagte er, dass sich ein politischer Rahmen herausbilde – und dass die USA einen realistischen Weg hätten, ihre globale Präsenz im Kryptobereich auszubauen, sofern sich Wettbewerb entwickeln dürfe.
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