Elon Musk hat sein auf rund 908 Milliarden US‑Dollar taxiertes Vermögen gegen Kritik von Bernie Sanders verteidigt. Er betont, dass der Großteil seines Reichtums in Unternehmensanteilen stecke – vor allem in Aktien von Tesla und SpaceX – und nicht in bar verfügbar sei.
Zentrale Punkte:
- Musk erklärt, sein Vermögen sei vor allem in Tesla‑ und SpaceX‑Aktien gebunden, nicht in großen Cash‑Beständen.
- Sanders argumentiert, Musk besitze mehr Vermögen als die untere Hälfte aller US‑Haushalte zusammen.
- Forbes schätzt Musks Nettovermögen nach heftigen Kursschwankungen seit Juni aktuell auf rund 908 Milliarden Dollar.
Schlagabtausch Musk vs. Sanders
Sanders hat seine Kritik an der Vermögenskonzentration in den USA erneuert und verweist darauf, dass Musk allein mehr Vermögen halte als die unteren 50 % der amerikanischen Haushalte zusammen.
Musk konterte am 5. September auf X: „Ich halte Aktien von SpaceX und Tesla, nicht irgendeinen riesigen Cash‑Berg.“ Zugleich hob er hervor, dass auch andere Anteilseigner – darunter Pensionsfonds und Altersvorsorgeprogramme – von steigenden Unternehmenswerten profitierten.
Der Konflikt dreht sich damit nicht nur um die absolute Höhe von Musks Vermögen, sondern auch um die Definition von Reichtum. Während Sanders seit 2026 für höhere Steuern auf große KI‑Konzerne wirbt, um einen öffentlichen Fonds von sieben Billionen Dollar zu finanzieren, lenkt Musk den Fokus auf den Unterschied zwischen Börsenbewertung und tatsächlich verfügbarem Bargeld.
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SpaceX-Bewertung
Forbes taxierte Musks Vermögen am 6. September auf etwa 908 Milliarden Dollar – deutlich unter dem Rekordwert von rund 1,1 Billionen Dollar, der im Juni gemeldet wurde. Zwischenzeitlich war die Schätzung im Juli auf unter 700 Milliarden gefallen, bevor sich die Werte im August mit der Erholung der Tesla‑ und SpaceX‑Aktien wieder nach oben bewegten. Diese Volatilität ist ein Kernargument in Musks Verteidigung.
SpaceX wird seit seinem Nasdaq‑Debüt im Juni unter dem Ticker SPCX gehandelt und startete mit einem Ausgabepreis von 135 Dollar je Aktie. Tesla bleibt daneben eine weitere wesentliche Säule von Musks Vermögen.
Erwartungen zu Umsatz, Auslieferungszahlen und täglichen Kursbewegungen können sein geschätztes Vermögen daher massiv verschieben – selbst dann, wenn er weder Aktien verkauft noch Cash erhält.
Dieser Unterschied zwischen Buchwert und Liquidität entkräftet allerdings nicht Sanders’ grundsätzliche Kritik an der Vermögenskonzentration. Börsennotierte Aktien sind weiterhin Vermögenswerte mit erheblichem Marktwert. Musk war im Juni kurzzeitig der erste Billionär der Weltgeschichte, stürzte im Juli unter die Marke von 700 Milliarden und liegt Anfang September nach der Erholung von Tesla und SpaceX wieder bei rund 908 Milliarden. Vor diesem Hintergrund entwickelt sich nun der aktuelle Schlagabtausch.
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