Elon Musks Vermögen fällt unter Vorkrisen‑SpaceX-Niveau – nur noch 684 Mrd. Dollar

Elon Musks Vermögen fällt unter Vorkrisen‑SpaceX-Niveau – nur noch 684 Mrd. Dollar

Das Vermögen von Elon Musk ist von einem Höchststand von 1,33 Billionen Dollar im Vormonat auf 684 Milliarden Dollar geschrumpft – damit ist er heute ärmer als vor dem SpaceX‑Börsendebüt mit Rekordvolumen.

Wichtigste Punkte:

  • Musks Vermögen erreichte am 16. Juni fast 1,33 Billionen Dollar und liegt nun bei 684 Milliarden Dollar.
  • SpaceX‑Aktien sind von ihrem Schlussrekord um 46 % auf ein Allzeittief von 108,37 Dollar gefallen.
  • Bis zu 911,5 Millionen Insider‑Aktien werden am 6. August handelbar – zwei Tage nach dem ersten Quartalsbericht.

SpaceX‑Absturz löscht Musks Trillionärs-Spitzenwert aus

Die Aktien von Space Exploration Technologies Corp. kletterten am 16. Juni auf ein Schlussrekordhoch von 201,80 Dollar, bevor sie anschließend um 46 % einbrachen und auf ein Rekordtief von 108,37 Dollar fielen. Selbst ein erfolgreicher Starship‑Flug von der Starbase in Südtexas in der vergangenen Woche konnte den Abwärtstrend nicht stoppen. Laut Bloomberg Billionaires Index ist Musks verbleibender Anteil an der Raketensparte noch mehr als 550 Milliarden Dollar wert; sein Paket an Tesla bringt rund 129 Milliarden Dollar auf die Waage.

Der Rückgang um mehr als 600 Milliarden Dollar in gut einem Monat übersteigt das gesamte Vermögen jeder anderen Person, die je zu den 500 Reichsten der Welt zählte – mit Ausnahme Musks selbst. Tesla hat die Talfahrt verstärkt: Die Aktie ist seit den Zahlen zum zweiten Quartal am 22. Juli um 17 % gefallen und liegt 36 % unter ihrem Hoch vom Dezember.

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SpaceX-Leerverkäufer und S3 Partners setzen auf Unlock am 6. August

Das Short-Interest ist laut S3 Partners per 29. Juli auf 219,3 Millionen Aktien gestiegen – nach 23,3 Millionen am 16. Juni.

Dieser Bestand entspricht etwa 34 % des frei handelbaren Streubesitzes, da nur rund 5 % aller SpaceX‑Aktien aktuell im Umlauf sind. Die bärische Wette hat ein Volumen von 24,6 Milliarden Dollar – mehr, als Händler gegen Tesla gesetzt haben.

SpaceX legt am 4. August erstmals als börsennotiertes Unternehmen Quartalszahlen vor. Zwei Tage später werden bis zu 911,5 Millionen Insider‑Papiere verkaufsfähig. „Die große Wette läuft derzeit klar auf den Unlock“, sagt Sam Pierson, Research‑Direktor bei S3.

Analysten erwarten, dass ein erheblicher Teil dieser frei werdenden Aktien tatsächlich auf den Markt kommt. Morningstar‑Analyst Nicolas Owens hat Frühinvestoren herausgestellt, die nach langen Haltefristen auf sehr niedrigen Einstandskursen sitzen – und damit einen deutlichen Verkaufsanreiz haben. Zusätzlichen Druck bringt der Autobauer Tesla: Der Bericht vom 22. Juli zeigte Investitionsausgaben von 5,8 Milliarden Dollar und das erste negative Quartal beim freien Cashflow seit zwei Jahren – Musk sprach von einem „massiven Capex‑Jahr“.

SpaceX‑Rekord‑IPO verblasst sieben Wochen nach Nasdaq‑Debüt

Die Kehrtwende kommt kaum sieben Wochen nach dem größten Börsengang der Geschichte, mit dem aus einem 24 Jahre alten Privatunternehmen ein Nasdaq‑Wert wurde.

SpaceX platzierte rund 555,6 Millionen Aktien zu 135 Dollar je Papier und nahm damit etwa 75 Milliarden Dollar ein. Das Emissionsvolumen bewertete den Konzern mit knapp 1,77 Billionen Dollar.

Die Aktie startete am 12. Juni bei 150 Dollar in den Handel und schloss ihren ersten Börsentag bei 161 Dollar – ein Plus von gut 19 %. Wenige Tage später überschritt Musk auf dem Papier die Marke von 1 Billion Dollar und war damit der erste Mensch überhaupt mit einem solchen Vermögen.

Inzwischen notieren die Papiere rund 20 % unter dem Ausgabepreis – noch bevor sich das erste Fenster für Insider‑Verkäufe überhaupt geöffnet hat.

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Alexey Bondarev

Alexey Bondarev ist Head of Content bei Yellow.com und berichtet seit 10 Jahren über Krypto. Er ist auf tiefgehende Research- und Learn-Artikel spezialisiert, mit Schwerpunkt auf analytischer Berichterstattung, Branchenkontext und den größeren Kräften, die den Kryptomarkt prägen – von der KI-Ära und Sicherheitstechnologien bis hin zu Innovationen im Fintech-Bereich. Er ist überzeugt, dass alles Digitale in naher Zukunft alles Analoge überholen wird, und arbeitet intensiv daran, dies Wirklichkeit werden zu lassen.

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