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Galaxy-Forscher: Bitcoin hat sein Digital-Gold‑Versprechen nicht gebrochen

Galaxy-Forscher: Bitcoin hat sein Digital-Gold‑Versprechen nicht gebrochen

Galaxy Digital-Forschungsleiter Alex Thorn verteidigt Bitcoin (BTC) gegen wachsende Kritik, es habe sein „digitales Gold“-Versprechen nicht erfüllt. Er argumentiert, dass diese Bezeichnung sich immer auf BTCs monetäre Eigenschaften bezogen habe und nie eine Garantie war, dass Bitcoin in jedem Marktumfeld den Goldpreis nachbildet.

Was passiert ist: Thorn definiert „Digitales Gold“ neu

Thorn räumte ein, dass die Tatsache, dass sich Bitcoin seit September 2025 im Rahmen dessen, was er den „Devaluierungs-Trade“ nannte, nicht parallel zu Gold bewegt habe, die Erzählung bei neuen Marktteilnehmern beschädigt habe. Diese Enttäuschung bezeichnete er jedoch als grundlegendes Missverständnis der ursprünglichen These.

„Als Bitcoiner von ‚digitalem Gold‘ sprachen, beschrieben sie seine fundamentalen Eigenschaften, nicht dass es heute ein High-Beta zu Gold ist“, schrieb Thorn und fügte hinzu, dass sich das Konzept bis auf Satoshi Nakamoto zurückverfolgen lasse.

To support his argument, Thorn shared a 2010 Bitcointalk exchange in which Satoshi proposed a thought experiment about a scarce base metal with no practical or ornamental use but one defining trait: it could be transmitted over a communications channel.

Thorn liest diesen Abschnitt so, dass Bitcoin einer knappen Rohware in wichtigen monetären Eigenschaften ähnelt, gleichzeitig aber eine native globale Übertragbarkeit bietet, mit der physische Metalle nicht mithalten können.

Er rahmte das Investmentargument als „Gap-Trade“ – also die Spanne zwischen Bitcoins strukturellen, goldähnlichen Eigenschaften und der aktuellen Bereitschaft des Marktes, diese angemessen zu bewerten. Die potenzielle Rendite ergibt sich in diesem Rahmen nicht aus einer kurzfristigen Korrelation mit Goldbarren, sondern aus der Wahrscheinlichkeit, dass der Markt diese Lücke mit der Zeit schließt.

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Warum es wichtig ist: Narrativ versus Fundamentaldaten

10T Holdings-Gründer Dan Tapiero unterstützte das Argument, antwortete „Well said“ und deutete an, dass die derzeitige Angst rund um Bitcoin einem bekannten Zyklus-Reset gleiche. „So much fear out there on btc. Like the good ol days again“, schrieb Tapiero.

Nicht alle waren überzeugt.

Ein Nutzer entgegnete, dass Bitcoin noch nie wie Gold gehandelt habe – unabhängig vom Branding. Thorn antwortete, dass genau dies sein Punkt sei – „digitales Gold“ sei nie ein Versprechen eines stetig goldähnlichen Handelsverhaltens gewesen.

Thorn widersprach außerdem der Vorstellung, dass sich an Bitcoin in letzter Zeit etwas Materielles geändert habe. „Im Grunde hat sich an Bitcoin in den letzten 5 Monaten nichts geändert“, schrieb er und fügte hinzu, „wenn überhaupt, sind die Fundamentaldaten sogar noch attraktiver.“

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