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Galaxy-Forscher: Bitcoin hat das digitale-Gold-Versprechen nicht verfehlt

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Alexey BondarevFeb, 18 2026 7:28
Galaxy-Forscher: Bitcoin hat das digitale-Gold-Versprechen nicht verfehlt

Galaxy Digital-Forschungschef Alex Thorn verteidigt Bitcoin (BTC) gegen zunehmende Kritik, es habe sein Versprechen als „digitales Gold“ verfehlt. Er argumentiert, dass diese Bezeichnung sich immer auf die monetären Eigenschaften von BTC bezogen habe und nicht auf eine Garantie, den Goldpreis in jedem Marktumfeld nachzubilden.

Was passiert ist: Thorn definiert „digitales Gold“ neu

Thorn räumte ein, dass die Tatsache, dass Bitcoin seit September 2025 im Rahmen dessen, was er den „Entwertungs-Trade“ nannte, nicht gemeinsam mit Gold gestiegen ist, die Erzählung bei neueren Marktteilnehmern beschädigt habe. Diese Enttäuschung bezeichnete er jedoch als grundlegendes Missverständnis der These.

„Als Bitcoiner ‚digitales Gold‘ sagten, beschrieben sie seine grundlegenden Eigenschaften, nicht dass es heute ein High-Beta zu Gold ist“, schrieb Thorn und fügte hinzu, dass das Konzept bis auf Satoshi Nakamoto zurückgehe.

Zur Untermauerung seines Arguments teilte Thorn einen Austausch aus dem Jahr 2010 auf Bitcointalk, in dem Satoshi ein Gedankenexperiment über ein knappes Basismetall ohne praktischen oder ornamentalen Nutzen vorschlug, das jedoch eine entscheidende Eigenschaft besitzt: Es kann über einen Kommunikationskanal übertragen werden.

Thorns Lesart dieser Passage ist, dass Bitcoin einer knappen Ware in wesentlichen monetären Merkmalen ähnelt und zugleich eine native globale Portabilität hinzufügt, die physische Metalle nicht erreichen können.

Er zeichnete das Investment-Narrativ als „Gap Trade“ – die Spanne zwischen den strukturellen, goldähnlichen Eigenschaften von Bitcoin und der aktuellen Bereitschaft des Marktes, diese einzupreisen. Die potenzielle Rendite ergebe sich in diesem Rahmen nicht aus einer kurzfristigen Korrelation mit Gold, sondern aus der Wahrscheinlichkeit, dass der Markt diese Lücke letztlich schließt.

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Warum es wichtig ist: Narrativ versus Fundamentaldaten

10T Holdings-Gründer Dan Tapiero unterstützte das Argument, antwortete mit „Well said“ und deutete an, dass die aktuelle Angst rund um Bitcoin einem vertrauten Zyklus-Reset gleiche. „So much fear out there on btc. Like the good ol days again“, schrieb Tapiero.

Nicht alle waren überzeugt.

Ein Nutzer entgegnete, dass Bitcoin unabhängig vom Branding noch nie wie Gold gehandelt habe. Thorn antwortete, genau dies sei sein Punkt – „digitales Gold“ sei niemals ein Versprechen eines konstant goldähnlichen Handelsverhaltens gewesen.

Thorn widersprach auch der Auffassung, es habe sich zuletzt etwas Wesentliches an Bitcoin geändert. „Im Grunde hat sich an Bitcoin in den letzten 5 Monaten nichts geändert“, schrieb er und fügte hinzu, „wenn überhaupt, sind die Fundamentaldaten sogar noch attraktiver.“

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