Apple dürfte das iPhone 18 Pro Max am 9. September vorstellen und ab 18. September ausliefern – mit einem möglichen Einstiegspreis von bis zu 1.499 Dollar, warnt ein Analyst.
Wichtigste Punkte:
- Apple wird das iPhone 18 Pro Max voraussichtlich am 9. September präsentieren, Marktstart soll am 18. September sein.
- Prognosen reichen von einem Plus von 100 Dollar bis hin zu einem Preissprung, der das Pro Max nahe an 1.499 Dollar treiben würde.
- Das reguläre iPhone 18 kommt wohl erst um März 2027, sodass im Herbst ausschließlich die Pro-Modelle im Fokus stehen.
Termin für das iPhone‑18‑Pro‑Max‑Event kristallisiert sich heraus
Offiziell bestätigt ist noch nichts, doch Apples Herbst-Keynotes folgen seit Jahren einem auffallend starren Muster. Beobachter dieses Musters haben sich auf Mittwoch, den 9. September, festgelegt – Apple hat seine iPhone-Events nie direkt auf den Tag nach dem Labor-Day gelegt.
Die Einladungen dürften um den 26. August verschickt werden, Vorbestellungen sollen am Freitag, den 11. September starten, der Verkaufsstart im Handel wäre dann eine Woche später, am 18. September.
Die Keynote markiert zugleich den ersten öffentlichen Auftritt von John Ternus als Konzernchef; er übernimmt das Amt am 1. September. Ein faltbares Modell, in der Gerüchteküche meist iPhone Ultra genannt, soll sich die Bühne teilen – Prognosen sehen den Startpreis jenseits von 2.000 Dollar.
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iPhone‑18‑Pro‑Max‑Preise: Jeff Pu und Mark Gurman weit auseinander
Jeff Pu, Analyst bei GF Securities, sagte Investoren, beide Pro-Modelle würden 250 bis 300 Dollar teurer als die Vorjahresgeräte.
Diese Rechnung bringt das iPhone 18 Pro Max auf 1.449 bis 1.499 Dollar – deutlich über dem aktuellen Niveau. Pu verweist auf den neuen A20‑Pro‑Chip, LPDDR5X‑Arbeitsspeicher und NAND‑Flash; die letzten beiden Komponenten kosten Apple inzwischen rund das Dreifache im Vergleich zum Vorjahr.
Mark Gurman, der Apples Lieferkette seit Jahren begleitet, erwartet hingegen einen moderateren Anstieg – eher im Rahmen der 100‑ bis 200‑Dollar‑Aufschläge, die Apple zuletzt bei Macs und iPads durchgesetzt hat.
In beiden Szenarien wäre der Preissprung beachtlich: Das Top‑iPhone startete zwei Jahre in Folge bei 1.199 Dollar. Speicherpreise sind seit Monaten geklettert, weil KI-Rechenzentren große Teile des Angebots binden – Apple hat einen Teil dieser Mehrkosten bereits an seine Kunden weitergegeben.
A20‑Pro‑Chip und Kamera‑Upgrade im Anmarsch
Der A20‑Pro‑Prozessor soll erstmals im 2‑Nanometer‑Verfahren von TSMC gefertigt werden, was gleichzeitig mehr Leistung und höhere Effizienz bringen dürfte. Leak-Tracker haben rund ein Dutzend Neuerungen für die Pro‑Reihe gelistet, darunter eine verkleinerte Dynamic Island, eine Hauptkamera mit variabler Blende, ein C2‑Modem der dritten Generation und 5G via Satellit.
Zulassungsunterlagen deuten zudem auf einen Akku hin, der fast 10 % größer ist als im aktuellen Pro Max – eingebaut in ein etwas dickeres Gehäuse, das in einer neuen Farbe „Dark Cherry“ auf den Markt kommen soll.
In den vergangenen Wochen hat Apple bereits Preise für Macs, iPads und Apple TV angehoben und dies mit gestiegenen Speicherkosten begründet – iPhone und AirPods blieben bislang verschont. Parallel hat der Konzern seine Modellstrategie umgebaut: Das Standard‑iPhone 18, das günstigere 18e und ein zweites iPhone Air will Apple demnach erst um März 2027 nachreichen.
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