Apple setzt den Einstiegspreis für das iPhone 18 Pro bei 1.199 Dollar und für das Pro Max bei 1.299 Dollar – und steigt damit genau in das Preisband ein, in dem Samsung und Google ihre Flaggschiffe bereits positioniert haben.
Wichtigste Punkte:
- Die Pro-Modelle von Apple kommen am 18. September in den Handel, ab 1.199 beziehungsweise 1.299 Dollar.
- Galaxy S26 Ultra und Pixel 11 Pro XL starten beide bei 1.299 Dollar und liegen damit auf Augenhöhe mit Apples größtem Modell.
- Erste Tester sehen ein geteiltes Feld: Apple liegt bei manueller Kamerasteuerung vorn, Samsung bei Zoom und Gewicht, Google bei der Preis-Leistungs-Debatte.
iPhone 18 Pro: Variable Blende für die Hauptkamera
Apple hat das iPhone 18 Pro und Pro Max am 9. September vorgestellt, die markanteste Neuerung steckt in der 48-Megapixel-Hauptkamera: Sechs mechanische Lamellen öffnen und schließen die Blende stufenweise.
Tester, die das Gerät im Apple Park in der Hand hatten, zählten vier Blendstufen von f/1,48 bis f/4,0. Dazu kommen manuelle Einstellmöglichkeiten für Belichtungszeit, Weißabgleich und ISO – Funktionen, mit denen Apple gezielt ambitionierte Mobile-Fotografen anspricht.
Im Inneren arbeitet der A20 Pro, Apples erster Chip im 2-Nanometer-Verfahren. Eine neu konstruierte Vapor-Chamber-Kühlung mit dreifacher Fläche gegenüber dem Vorjahresmodell soll die Abwärme besser ableiten; Apple verspricht bis zu 40 Prozent mehr anhaltende Performance. Vorbestellungen sind ab 12. September möglich, der reguläre Verkauf startet am 18. September. Die Speicherkapazität reicht erstmals bis 2 TB, zur Auswahl stehen die Farben Schwarz, Silber, Glacier und Burgund.
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Galaxy S26 Ultra und Pixel: Preisparität mit Apple
Samsung kontert mit dem Galaxy S26 Ultra, das auf einen 200-Megapixel-Hauptsensor und zwei dedizierte Telekameras setzt – mit 3-fach- und 5-fach-Zoom – ergänzt um eine softwarebasierte Vergrößerung bis 100-fach.
Apple stellt dem ein Dreifach-Kamerasystem mit 48-Megapixel-Sensoren entgegen, allerdings nur mit einem 4-fach-Teleobjektiv. Damit behält das Galaxy die längere Tele-Reichweite und bietet zusätzlich 8K-Video – ein Feature, das dem iPhone weiterhin fehlt.
Auch beim Gewicht punktet Samsung: Das S26 Ultra bringt 214 Gramm auf die Waage, während das iPhone 18 Pro Max mit 249 Gramm spürbar schwerer ausfällt.
Google positioniert das Pixel 11 Pro XL preislich ebenfalls bei 1.299 Dollar und damit direkt gegen Ultra und Pro Max. Sein Tensor-G6-Chip bleibt in synthetischen Benchmarks hinter Qualcomm-SoCs und Apple Silicon zurück. Ein Tester bezeichnete das Gerät als bislang stärkstes Pixel – allerdings mit mehreren Einschränkungen. In Akkutests zeigte sich der 5.115-mAh-Energiespeicher ausdauernder als die nominell größere Zelle des Vorjahres; Tester schreiben das vor allem der effizienteren Plattform zu, nicht neuer Hardware-Größe.
Reviewer sehen Abwägungen zwischen Apple und Samsung
Die frühen Einschätzungen zu den neuen iPhones basieren noch nicht auf Volltests. Journalistinnen und Journalisten, die kurzzeitig mit den Geräten arbeiten konnten, betonen, dass sich Aussagen zu Hitzeentwicklung, Ladegeschwindigkeit und praxisnaher Akkulaufzeit noch nicht treffen lassen. Damit rücken aktuell vor allem Zoom-Fähigkeiten, Gewicht und die Bindung an bestehende Ökosysteme als klare Differenzierungsmerkmale in den Vordergrund.
Auch die variable Blende ist kein Novum im Smartphone-Markt. Samsung brachte die Technik bereits 2018 mit dem Galaxy S9, Huawei griff das Konzept im Mate 50 Pro auf und Xiaomi weitete den Blendenbereich beim 14 Ultra von f/1,42 bis f/4,0 aus. Apple kommt damit spürbar später in den Markt – und Reviewer werden nun genau beobachten, wie zuverlässig das bewegliche Bauteil den Alltag im Hosentaschenbetrieb übersteht.
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