Apple hat am Freitag erklärt, dass Besitzer des iPhone 18 Pro Max, die auf dem Netz von AT&T ihren Mobilfunkempfang verloren haben, ein Austauschgerät benötigen – eine Software‑Lösung für die 1.299‑Dollar‑Smartphones gebe es nicht.
Wichtigste Punkte:
- Apple erklärt, dass iPhone‑18‑Pro‑Max‑Modelle ohne AT&T‑Empfang sich nicht per Software reparieren lassen und ersetzt werden müssen.
- iOS 27.0.1 und ein neues Netzbetreiber‑Update sollen noch funktionierende Geräte vor dem Ausfall schützen.
- Die Ursache bleibt offen, ebenso wie die Zahl der betroffenen Geräte.
Austausch des iPhone 18 Pro Max
Das Unternehmen hat den Defekt in Stellungnahmen gegenüber Tech‑ und Wirtschaftsmedien bestätigt und spricht von einem Problem, das Geräte ohne Mobilfunkempfang zurücklässt – Telefonate sind dann nicht mehr möglich.
Betroffen sei, so Apple, eine „kleine Zahl“ von Kunden im Netz des US‑Anbieters.
Apple hatte bereits Anfang der Woche iOS 27.0.1 veröffentlicht und am Freitag zusätzlich ein Netzbetreiber‑Update ausgeliefert. Die Kombination aus beidem soll Geräte, die bislang fehlerfrei funktionieren, vor dem Ausfall schützen. Keines der Updates kann jedoch ein iPhone wiederbeleben, das bereits aus dem Netz gefallen ist. Besitzer dieser Geräte sollen sich an den Apple Support oder an AT&T wenden oder einen Apple‑ bzw. AT&T‑Store aufsuchen, um einen Austausch zu organisieren.
Das Netzbetreiber‑Update wird AT&T‑Kunden innerhalb von 14 Tagen automatisch zugespielt. Wer nicht warten will, kann es in der Einstellungen‑App manuell über „Allgemein“ und „Info“ anstoßen.
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Fragen zum Qualcomm‑Modem
Zur Ursache schweigt Apple bislang. Die US‑Versionen des iPhone 18 Pro Max nutzen ein Qualcomm‑Modem vom Typ Snapdragon X80, während Geräte in anderen Märkten sowie das kleinere iPhone 18 Pro und das faltbare iPhone Duo auf Apples hauseigenen C2‑Chip setzen. Ob dieser Unterschied eine Rolle spielt, ist derzeit unklar.
Nach Apples Angaben tritt der Fehler ausschließlich im AT&T‑Netz auf. Andere iPhone‑Modelle oder Mobilfunkanbieter seien nicht betroffen, und auch nicht jedes Pro‑Max‑Gerät bei AT&T falle aus. AT&T hatte bereits am Freitagmorgen gewarnt, dass das Problem Telefonate, mobile Daten, SMS und Notrufe (911) beeinträchtigen könne. Man arbeite gemeinsam mit Apple „an einer Lösung“ und empfehle dringend, die verfügbaren Updates zu installieren.
AT&T‑Beschwerden häufen sich
Betroffene Geräte zeigen in der Statusleiste „SOS“ und sind außerhalb von WLAN‑Netzen weitgehend unbrauchbar. Apple nennt keine Zahlen, während auf den eigenen Support‑Foren, bei Reddit und anderen Plattformen inzwischen Berichte in vierstelliger Höhe aufgetaucht sein sollen.
Ein offizielles Service‑ oder Rückrufprogramm hat Apple bisher nicht aufgelegt. Einige Nutzer berichten zudem, dass ihre Garantie‑Austauschanfragen zunächst abgelehnt worden seien – und zwar noch vor der Erklärung vom Freitag, dem Tag, an dem für Käufer vom Verkaufsstart die übliche 14‑Tage‑Rückgabefrist auslief.
Das Smartphone kam am 18. September in den Handel – als bislang teuerstes iPhone im Portfolio, abgesehen vom noch ausstehenden iPhone Duo. Berichte über Verbindungsabbrüche kursierten bereits innerhalb der ersten Woche. AT&T hatte am Donnerstag einige Kunden per SMS aufgefordert, iOS 27.0.1 zu installieren, obwohl Apple in den Release Notes zu diesem Update andere Fehlerbehebungen hervorhob, darunter einen Fix für einen Face‑ID‑Bug.
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