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MSCI stoppt vorerst Ausschluss von Bitcoin-Unternehmen und verhindert erzwungene Verkaufswelle bei passiven Fonds

MSCI stoppt vorerst Ausschluss von Bitcoin-Unternehmen und verhindert erzwungene Verkaufswelle bei passiven Fonds

MSCI hat entschieden, Bitcoin (BTC) und Krypto-Treasury-Unternehmen nicht aus seinen globalen Aktienbenchmarks auszuschließen. Diese Entscheidung ließ die Aktien von Strategy sofort steigen; sie legten um mehr als 4 % zu und handelten nach der Ankündigung bei rund 170 US-Dollar.

In einer am späten Dienstag veröffentlichten Mitteilung erklärte MSCI, es werde den Vorschlag nicht weiterverfolgen, sogenannte Digital-Asset-Treasury-Unternehmen aus den MSCI Global Investable Market Indexes im Rahmen der Indexüberprüfung im Februar 2026 zu entfernen.

Die Entscheidung folgt auf monatelange Konsultationen mit institutionellen Investoren darüber, ob Unternehmen, deren Bilanzen von Bitcoin-Beständen dominiert werden, weiterhin für eine Aufnahme in die Indizes infrage kommen sollten.

Das Ergebnis beseitigt einen kurzfristigen Belastungsfaktor für Firmen wie Strategy, deren Aktienentwicklung und Indexfähigkeit zunehmend mit ihrer Bitcoin-Exponierung verknüpft sind.

MSCI stoppt Ausschluss und behält aktuelle Behandlung bei

MSCI erklärte, es werde die bestehende Indexbehandlung für Digital-Asset-Treasury-Unternehmen, sogenannte DATCOs, vorerst beibehalten.

Bereits in MSCI-Indizes enthaltene Unternehmen bleiben zulässig, sofern sie weiterhin alle anderen Indexanforderungen erfüllen.

Gleichzeitig teilte MSCI mit, dass es Schlüsselfaktoren wie die Anzahl der Aktien oder Inklusionsfaktoren für diese Wertpapiere nicht erhöhen werde und neue Aufnahmen oder Größensegment-Migrationen im Zusammenhang mit Unternehmen auf seiner vorläufigen DATCO-Liste aufschiebt.

Diese Liste umfasst Unternehmen, deren ausgewiesene Digital-Asset-Bestände 50 % oder mehr der Gesamtaktiva ausmachen.

Auch lesen: Coinbase: Quantum Computers Could Compromise 6.51M Bitcoin, One-Third Of Total Supply Der Indexanbieter fügte hinzu, dass er die Liste aktualisieren könne, falls Unternehmen ihre Offenlegungen zu digitalen Vermögenswerten ändern.

Institutionelle Bedenken und breitere Überprüfung

MSCI räumte ein, dass Rückmeldungen von Investoren Bedenken hervorgehoben hätten, wonach einige Bitcoin-Treasury-Unternehmen eher Investmentvehikeln als operativen Gesellschaften ähneln – letztere sind traditionell die Voraussetzung für eine Aufnahme in MSCIs Aktienbenchmarks.

Das Unternehmen erklärte jedoch, dass die Unterscheidung zwischen investitionsorientierten Einheiten und operativen Unternehmen, die digitale Vermögenswerte als Teil ihres Kerngeschäfts halten, zusätzliche Analysen erfordere.

Daher plant MSCI, eine breitere Konsultation zur Behandlung nicht operativer Unternehmen im Allgemeinen zu eröffnen, anstatt Krypto-Treasury-Firmen in dieser Phase gesondert herauszugreifen.

Die Konsultation hatte beträchtliche Aufmerksamkeit von Marktteilnehmern auf sich gezogen, da ein Ausschluss aus MSCI-Indizes zu erzwungenen Verkäufen durch passive Fonds und indexnachbildende Strategien hätte führen können, insbesondere bei prominenten Bitcoin-Haltern.

Marktreaktion konzentriert sich auf Strategy

Die unmittelbare Marktreaktion konzentrierte sich auf Strategy, einen der sichtbarsten Unternehmenshalter von Bitcoin.

Die Aktien stiegen nach der Ankündigung um mehr als 4 % und wurden nahe 170 US-Dollar gehandelt – ein Zeichen der Erleichterung darüber, dass der Indexstatus des Unternehmens zumindest bis zur anstehenden Überprüfung intakt bleibt.

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