Apple hat Insidern zufolge die Bestellungen für das iPhone 18 Pro Max um 10 bis 15 Prozent erhöht und im Gegenzug die Ordermengen für das iPhone 18 Pro in ähnlichem Umfang reduziert. In der Summe bleibt das Bestellvolumen der Pro-Reihe damit unverändert.
Wichtigste Fakten:
- Apple soll die Bestellungen für das iPhone 18 Pro um 10 bis 15 Prozent gekürzt und jene für das Pro Max im gleichen Rahmen angehoben haben – das Pro-Gesamtvolumen bleibt stabil.
- Die Bestellungen für das faltbare iPhone Duo seien um 30 Prozent nach oben gegangen, wobei die verfügbare Menge für 2026 weiterhin unter 10 Millionen Geräten liegen soll.
- Analyst Gene Munster zufolge halten sich die Wartezeiten für das Pro Max robust, während die Lieferfristen für das Pro inzwischen 31 Prozent kürzer als im Vorjahr sind.
Apple iPhone-Bestellungen
Eine chinesische Finanzzeitung berichtete am 10. Oktober unter Berufung auf Zulieferer, Apple habe die Bestellungen für das iPhone 18 Pro um 10 bis 15 Prozent gekappt und jene für das iPhone 18 Pro Max im gleichen Umfang erhöht. Die aggregierten Bestellungen der Pro-Serie blieben damit unverändert. Zudem habe Apple demnach die Ordermengen für das iPhone Duo, sein erstes Falt-Smartphone, um 30 Prozent angehoben – die Gesamtstückzahl für 2026 soll jedoch weiterhin bei unter 10 Millionen Einheiten liegen.
Ein Zulieferer erklärte gegenüber der Zeitung, die Nachfrage verschiebe sich hin zu höherpreisigen Modellen – eine Entwicklung, die sich positiv auf die Ergebnisse der Apple-Partner auswirken dürfte.
Dieser Bericht steht im Kontrast zu einer Meldung aus der Vorwoche, wonach Apple die Komponentenbestellungen für beide Pro-Modelle im Oktober um mindestens 15 Prozent gekürzt habe, weil die Nachfrage hinter den Erwartungen zurückgeblieben sei. Beide Geräte sind jeweils 100 Dollar teurer als ihre Vorgänger und starten bei 1.199 bzw. 1.299 US-Dollar.
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Gene Munster zur Nachfrage
Gene Munster, Managing Partner bei Deepwater Asset Management, argumentierte, die Lieferzeiten zeigten bereits eine klare Spreizung zwischen den beiden Modellen.
Zum Marktstart lagen die Lieferfristen des Pro rund 15 Prozent über denen des iPhone 17 Pro, mittlerweile sind sie um 31 Prozent kürzer. Die Wartezeiten für das Pro Max haben sich dagegen deutlich stabiler entwickelt.
Munster schrieb, viele Käuferinnen und Käufer, die gewöhnlich zum Standard‑iPhone 18 greifen würden – das erst im kommenden Frühjahr ausgeliefert wird –, dürften diesen Herbst auf „ein höher bepreistes Modell“ ausweichen. Er geht dennoch von einem soliden Start des neuen iPhone-Zyklus aus.
Das Duo macht die Lage komplexer. Munster schätzt, dass rund 20 Prozent der frühen Pro‑Max‑Käufer des vergangenen Jahres ihre Entscheidung zugunsten des Faltmodells aufschieben könnten, das bei 1.999 US‑Dollar startet und ab dem 16. Oktober vorbestellt werden kann. Er rechnet im ersten Jahr mit knapp 20 Millionen verkauften Duo-Geräten – etwa doppelt so viel wie derzeit am Markt erwartet.
Apple-Aktien gaben im vorbörslichen Handel am 9. Oktober nach dem Bericht über Kürzungen bei den Komponentenbestellungen um 1,6 Prozent nach und schlossen den regulären Handelstag 1,11 Prozent im Minus bei 336,64 US‑Dollar. Executive Chairman Tim Cook hatte bereits im Juni gewarnt, angesichts der stark gestiegenen Speicherchip-Preise seien Aufschläge auf das gesamte Geräteportfolio kaum zu vermeiden – trotz Bemühungen, Kundinnen und Kunden zu entlasten.
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