Polygon (POL) meldet, dass ein neues Zahlungssystem für KI-Agenten in internen Tests über 11 Millionen verifizierte Zahlungen pro Sekunde über 25 Hubs abgewickelt hat.
Polygon Agent Pay Channels
In einem Blogbeitrag beschreibt Polygon das neue Werkzeug, sogenannte Agent Pay Channels. Demnach benötigt jede Zahlungsaktualisierung rund 20 Mikrosekunden Rechenzeit in der Engine, zuzüglich Netzwerklatenz.
Ein Zahler stattet einen Kanal einmalig mit Mitteln aus. Während der KI-Agent Services in Anspruch nimmt, sendet er signierte Zahlungs-Updates über einen Hub. Die aufgelaufenen Beträge werden anschließend gebündelt auf der Polygon-Chain abgerechnet.
Die Tests liefen auf einem Live-Devnet gegen eine Inferenz-API, die an OpenRouter angelehnt ist. Zum Einsatz kamen ein Platzhalter-Provider und das x402-Protokoll. Über die vollständige x402-Strecke wurden rund 40.000 Zahlungen pro Sekunde erreicht.
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Warum Polygon auf KI-Agenten setzt
Polygon argumentiert, dass KI-Agenten weder auf tägliche Rechnungsstellung warten können noch Kapital in Prepaid-Konten binden sollten, die zudem die Anbieterwahl einschränken. OpenRouter allein verarbeitet nach Unternehmensangaben täglich über 10 Billionen AI-Token.
Die Hubs koordinieren ihre Zahlungen nicht untereinander, wodurch die Kapazität mit jedem zusätzlichen Hub skaliert. In dem Benchmark sollen 1 Milliarde Updates Kosten von lediglich rund 0,15 US‑Dollar verursacht haben.
Polygon Labs hatte bereits am 8. Januar seinen Open Money Stack vorgestellt, eine Plattform für Stablecoin-Zahlungen, und plant, die neuen Kanäle zeitnah daran anzubinden. Laut dem Unternehmen wurden auf der eigenen Chain bislang mehr als 2,7 Billionen US‑Dollar an Stablecoin-Transfers über 159 Millionen Wallet-Adressen abgewickelt. Der Stack unterstützt x402 bereits heute.
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