Der mexikanische Milliardär Ricardo Salinas ruft seine Anhänger dazu auf, Bitcoin (BTC) als Schutz vor der Geldentwertung klassischer Währungen zu kaufen – und untermauert diese Botschaft mit einer eigenen, inzwischen auf rund 70 % gestiegenen Bitcoin-Quote im Portfolio.
Zentrale Punkte:
- Salinas bezeichnet Fiat-Inflation als versteckte Steuer, die Löhne und Ersparnisse entwertet.
- Er fordert dazu auf, Bitcoin zu kaufen und zu halten, da sich das BTC-Angebot nicht beliebig ausweiten lasse.
- Anfang 2026 erklärte Salinas, der Bitcoin-Anteil an seinem Investmentportfolio sei von 10 % auf 70 % gestiegen.
Warnung vor Kaufkraftverlust durch Inflation
Salinas erklärte seinen Millionen Followern auf X am 31. August, „Fiat-Inflation ist eine versteckte Steuer“ – Geldschöpfung verringere den realen Wert von Löhnen und Ersparnissen. Anschließend forderte er sie auf, Bitcoin zu kaufen und langfristig zu halten.
In einem begleitenden Video argomentierte Salinas, Bitcoin verhindere, dass Behörden oder Institutionen nach Belieben neue Einheiten schaffen können – im Gegensatz zu staatlichen Währungen. „Niemand kann einfach mehr drucken, nur weil er es will“, sagte Salinas.
Salinas, früherer Vorstandsvorsitzender von Grupo Elektra und Gründer von Banco Azteca, hat Kritik an der Geldpolitik der Zentralbanken zu einem wiederkehrenden Thema seiner öffentlichen Auftritte gemacht. Seine Argumentationslinie zieht sich durch Interviews, Reden und seine Aktivitäten in sozialen Netzwerken.
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Umbau des Portfolios von Salinas
Der Unternehmer verknüpft seine Bitcoin-Position unmittelbar mit seiner Einschätzung, dass eine expansive Geldpolitik die Kaufkraft über die Zeit aushöhlt. Entsprechend stark hat er nach eigenen Angaben sein Vermögen in diese Richtung umgeschichtet.
Anfang 2026 erklärte Salinas, er habe den Bitcoin-Anteil in seinem Investmentportfolio von 10 % auf 70 % erhöht – eine deutliche Ausweitung seines Engagements in der Kryptowährung. Diese Offenlegung verleiht seinen jüngsten Aussagen zusätzliches Gewicht, da er seine persönliche Anlagestrategie sichtbar an die von ihm vertretene geldpolitische Sicht koppelt.
Auf der Konferenz Bitcoin 2022 bezeichnete Salinas staatliches Geld als „fiat fraud“ und warf der US-Notenbank Federal Reserve vor, „Geld aus dem Nichts zu drucken und damit Schein-Käufe zu finanzieren“.
Er schilderte zudem, wie er seine Frau überzeugt habe, eine Immobilie zu beleihen, um Bitcoin zu erwerben.
Salinas vertritt seine Bitcoin-These seit Jahren konsequent – mit Inflation und Notenbankpolitik als zentralen Bausteinen seiner Argumentation. Die gemeldete Aufstockung seiner Bitcoin-Quote von 10 % auf 70 % im Jahr 2026 markiert eine der deutlichsten jüngeren Eskalationen seiner langfristig verfolgten, öffentlichkeitswirksamen Positionierung zur Geldpolitik.
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