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Südkorea stellt nach Hack 21 Mio. $ in Bitcoin sicher, Suche nach Hacker geht weiter

Südkorea stellt nach Hack 21 Mio. $ in Bitcoin sicher, Suche nach Hacker geht weiter

Südkoreanische Staatsanwälte haben wieder die Kontrolle über mehr als 320 Bitcoin (BTC) erlangt, die im vergangenen Jahr aus staatlicher Verwahrung verschwunden waren, nachdem die Vermögenswerte unerwartet zurück auf eine offizielle Wallet übertragen worden waren.

Was ist passiert

Die Staatsanwaltschaft des Bezirks Gwangju teilte mit, dass 320,88 BTC im Wert von rund 21,3 Mio. $ zu aktuellen Kursen Anfang dieser Woche zurückgegeben wurden.

Die Kryptowährung wurde anschließend auf ein sicheres Konto bei einer inländischen Börse verschoben, das unter staatlicher Aufsicht verwaltet wird.

Die Bestände waren ursprünglich im Rahmen einer Strafuntersuchung beschlagnahmt worden, wurden jedoch bei einer routinemäßigen Prüfung beschlagnahmter Vermögenswerte im Januar als fehlend festgestellt.

Die Behörden stellten später fest, dass ein Phishing-Angriff Zugangsdaten zur Speicher-Wallet kompromittiert hatte, was es ermöglichte, die Gelder bereits Monate zuvor abzuziehen.

Die Beamten haben nicht offengelegt, warum die Person, die die gestohlenen Bitcoin kontrollierte, die Mittel zurücküberwiesen hat.

Zuvor hatten Staatsanwälte jedoch lokale Handelsplattformen gebeten, Transaktionen zu blockieren, die mit der Adresse des Verdächtigen in Verbindung stehen – ein Schritt, der die Möglichkeit eingeschränkt haben dürfte, die Vermögenswerte über regulierte Märkte in Bargeld umzuwandeln.

Herausforderungen beim Off-Ramping großer Krypto-Bestände

Die Rückführung legt nahe, dass das Bewegen oder Liquidieren einer großen Menge Bitcoin ohne Zugang zu regulierungskonformen Börsen zunehmend schwierig und rückverfolgbar wird.

Ermittler erklärten, die Bemühungen, die beteiligte Person zu identifizieren und festzunehmen, würden trotz der Rückgabe der Gelder fortgesetzt.

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Separater Fall schürt neue Bedenken zur Verwahrungssicherheit

Der Vorfall folgt auf einen weiteren jüngsten Sicherheitsbruch im Zusammenhang mit beschlagnahmten digitalen Vermögenswerten. Die Polizei in Seoul gab bekannt, dass 22 Bitcoin im Wert von rund 1,5 Mio. $ aus einer Cold Wallet transferiert wurden, obwohl sich das physische Gerät weiterhin in amtlichem Besitz befand.

Dieser Fall, bei dem es um Vermögenswerte geht, die im Rahmen einer Untersuchung im Jahr 2021 freiwillig übergeben wurden, hat eine neue Untersuchung ausgelöst, wie die Überweisung durchgeführt wurde und wer dafür verantwortlich war.

Wachsende Rolle der Strafverfolgung als Krypto-Verwahrer

Da Finanzkriminalitäts-Ermittlungen zunehmend digitale Vermögenswerte betreffen, halten öffentliche Stellen größere Mengen an Kryptowährungen über längere Zeiträume.

Diese Entwicklung hat Staatsanwälte und Polizei faktisch zu Verwahrstellen gemacht, die Vermögenswerte schützen müssen, die Dutzende oder Hunderte Millionen Dollar wert sein können.

Zwar begrenzt die Rückgabe der 320 Bitcoin den unmittelbaren finanziellen Schaden, doch beide Fälle haben die Prüfung von Zugriffskontrollen, Schlüsselverwaltungsverfahren und interner Aufsicht für staatlich verwaltete Wallets verschärft.

Die Ermittlungen zu den zurückerhaltenen Geldern und den fehlenden 22 Bitcoin dauern an.

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