Solana (SOL) hat sich wieder über 77 US‑Dollar geschoben – begleitet von einem Tagesvolumen von 4,15 Milliarden US‑Dollar auf den dezentralen Börsen des Netzwerks. Damit liegt Solana an der Spitze aller Chains und liefert Bullen einen klareren kurzfristigen Härtetest.
Zentrale Punkte:
- Solana hat die Marke von 77 US‑Dollar zurückgewonnen, nachdem der Kurs einen Großteil des frühen Juli in dieser Zone verbracht hatte.
- Das DEX‑Volumen im Netzwerk erreichte in 24 Stunden 4,15 Mrd. US‑Dollar – mehr als das Dreifache der 1,28 Mrd. US‑Dollar der BNB Chain.
- Analysten sehen 77 US‑Dollar als zentrale Pivot‑Marke, doch für eine breitere Trendumkehr ist anhaltende Liquidität erforderlich.
Solana-Unterstützung
Medienberichte meldeten am 15. Juli, dass SOL den Bereich um 77 US‑Dollar zurückerobert habe. Als Gründe für das anhaltende Interesse der Trader wurden die Aktivität auf dezentralen Börsen und aktive Wallets genannt. Konkrete Wallet-Zahlen wurden in dem Bericht jedoch nicht offengelegt – belastbarere Hinweise liefert daher separates Marktdatenmaterial, das bereits einen Tag zuvor veröffentlicht wurde.
Von Crypto Briefing zitierte Daten zeigen, dass die dezentralen Börsen auf Solana binnen 24 Stunden Transaktionen im Wert von 4,15 Mrd. US‑Dollar abgewickelt haben – Bestwert unter allen Blockchains und deutlich vor BNB Chain mit 1,28 Mrd. US‑Dollar. Ein Großteil der Aktivität entfiel auf Raydium und Orca, wobei spekulativer Handel mit Memecoins den Schub verstärkte.
Diese hohe Umschlagshäufigkeit ist relevant, weil sie belegt, dass Nutzer und Liquidität im Ökosystem aktiv bleiben, obwohl SOL klar unter seinen früheren Zyklushochs notiert. Sie ist für sich genommen jedoch noch kein Beweis für eine nachhaltige Nachfragebasis.
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Ausblick für DEX-Aktivität
Michaël van de Poppe hatte bereits Anfang Juli die Zone um 77 US‑Dollar als wichtigen Trigger identifiziert. Ein bestätigter Wechsel dieser Marke von Widerstand zu Unterstützung („Flip“) könne, so seine Einschätzung, Raum für einen Anstieg in Richtung 125 bis 130 US‑Dollar eröffnen. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass SOL das Niveau hält und nicht nur kurzfristig darüber handelt.
Diese Unterscheidung ist entscheidend. Hohes DEX‑Volumen kann zwar Markttiefe und Gebührenaufkommen stärken, doch von kurzlebigen Tokens getriebene Aktivität versiegt oft rasch – und lässt den Kurs ohne tragfähige Unterstützung zurück.
Marktteilnehmer sollten daher genau beobachten, ob das DEX‑Volumen erhöht bleibt, ob die Zahl aktiver Adressen stabil bleibt und ob SOL die Tagesschlusskurse konsistent über 77 US‑Dollar halten kann.
Anfang Juni war der Token unter die breitere Unterstützungszone von 75 bis 77 US‑Dollar gerutscht und wurde am 14. Juli noch in der Nähe von 75,82 US‑Dollar gehandelt, bevor er tags darauf wieder über 77 US‑Dollar kletterte. Diese Abfolge stuft die Marke derzeit eher als laufenden Support‑Test ein – nicht als bereits bestätigte Trendwende.
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