SpaceX stößt in 15 Tagen in den Nasdaq 100 vor, und die Wall Street muss kaufen

SpaceX stößt in 15 Tagen in den Nasdaq 100 vor, und die Wall Street muss kaufen

SpaceX (SPCX) wird am 7. Juli in den Nasdaq 100 aufgenommen und stellt damit einen Rekord als schnellste Aufnahme in die Geschichte des Leitindex auf.

Zentrale Punkte:

  • SpaceX wird nur 15 Handelstage nach seinem Börsengang am 12. Juni in den Nasdaq 100 aufgenommen.
  • Das Unternehmen nahm rund 75 Milliarden US‑Dollar bei einer Bewertung von 1,77 Billionen US‑Dollar ein – der größte Börsengang aller Zeiten.
  • Indexfonds müssen SPCX vor dem 7. Juli kaufen, doch es bleiben Bewertungsbedenken.

SpaceX an der Nasdaq

Die Bestätigung erfolgte einen Tag bevor Elon Musk 55 wird und nur wenige Wochen nachdem das Luft- und Raumfahrtunternehmen an der Nasdaq zu handeln begann.

SpaceX setzte den Ausgabepreis seines Börsengangs am 12. Juni auf 135 US‑Dollar je Aktie fest und nahm etwa 75 Milliarden US‑Dollar ein, was einer Anfangsbewertung von 1,77 Billionen US‑Dollar entspricht.

Dieses Debüt machte SpaceX zu einem der wertvollsten börsennotierten Unternehmen in den Vereinigten Staaten. Es brachte SPCX auch auf den Weg zu einer neuen Nasdaq‑Regel, die großen Neuemissionen nach 15 Handelstagen die Qualifikation ermöglicht.

An den Nasdaq 100 gekoppelte Fonds, darunter der Invesco QQQ Trust, müssen SPCX vor Börsenbeginn am 7. Juli kaufen. Analysten erwarten, dass der verpflichtende Kauf die Nachfrage kurzfristig stützt, während andere Indexmitglieder an Gewicht verlieren könnten, wenn Portfolios neu gewichtet werden.

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SpaceX‑Bewertung

SPCX sprang in seiner ersten Sitzung um fast 19 % nach oben und schloss bei 161 US‑Dollar, doch die Aktie ist seitdem in Richtung 148 US‑Dollar gefallen – ein Kursniveau, das Händler nach der Korrektur nach dem Börsengang genau beobachten.

Der schnelle Indexeintritt hat die Bewertungsbedenken nicht ausgeräumt. Allianz warnte vor einer möglichen SpaceX‑Blase und argumentierte, dass der Marktwert des Unternehmens den kurzfristigen Fundamentaldaten davonlaufen könnte.

Das Problem ist unmittelbar: SpaceX befindet sich nun in einem Leitindex, dem Fonds folgen, die Billionen an Altersvorsorge‑ und institutionellem Kapital verwalten. Das schafft erzwungene Nachfrage und zwingt Anleger gleichzeitig zu der Einschätzung, ob der Umsatz aufholen kann.

Musks Vermögen ist inzwischen stärker den täglichen SPCX‑Bewegungen ausgesetzt.

Ein jüngster Kursrückgang drückte sein Gesamtvermögen kurzzeitig unter 1 Billion US‑Dollar, bevor es sich teilweise erholte, während Vorschläge zur Besteuerung unrealisierter Gewinne mehr politische Aufmerksamkeit erhielten.

Der Eintritt in den Nasdaq 100 folgt auf eine breitere Expansion von Musks Unternehmen, einschließlich der jüngsten Einführung der Peer‑to‑Peer‑Zahlungen von X Money. Der nächste Test für SpaceX ist, ob die erzwungene Indexnachfrage die Aktie nach ihrem ersten Rücksetzer seit dem Börsengang stabilisieren kann.

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