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Weiße Haus bewegt sich, um das Bank-Crypto-Dilemma über Stablecoin-Regeln zu lösen

Weiße Haus bewegt sich, um das  Bank-Crypto-Dilemma über Stablecoin-Regeln zu lösen

Das Weiße Haus wird diese Woche hochrangige Führungskräfte aus der Bank- und Kryptowährungsbranche einberufen, um die festgefahrene Gesetzgebung zu digitalen Vermögenswerten wiederzubeleben, während ein wachsender Streit über Stablecoin-bezogene Zinszahlungen im Vordergrund steht.

Organisiert vom Krypto-Politikrat des Weißen Hauses wird die Diskussion sich darauf konzentrieren, wie das vorgeschlagene Clarity-Gesetz Belohnungen und Erträge behandelt, die auf an den Dollar gebundenen Stablecoins angeboten werden, berichtete Reuters.

Das Thema ist zur Hauptstreitlinie zwischen den beiden Branchen geworden und hat den Fortschritt bei dem bislang umfassendsten gesetzlichen Rahmen für Krypto verlangsamt.

Zinszahlungen für Stablecoins werden zum zentralen

Konfliktpunkt

Im Zentrum des Stillstands steht die Frage, ob Unternehmen, die mit Stablecoins verbunden sind, Zinsen oder ähnliche Anreize auf Kundenbestände anbieten dürfen.

Krypto-Unternehmen argumentieren, dass solche Belohnungen entscheidend für die Benutzerakzeptanz und Wettbewerbsfähigkeit sind, insbesondere da Stablecoins zunehmend als Zahlungs- und Sparkapital positioniert werden, statt ausschließlich als Handelsinstrumente.

Banken warnen jedoch, dass die Erlaubnis von Zinsen auf Stablecoins Einlagen von versicherten Kreditgebern abziehen könnte, was eine wichtige Finanzierungsquelle für das traditionelle Finanzsystem bedroht.

Branchenverbände, die Banken vertreten, haben Bedenken geäußert, dass sogar indirekte Zinszahlungen, die von Börsen oder anderen Zwischenhändlern angeboten werden, anstatt von den Emittenten selbst, Abhebungen beschleunigen könnten.

Gesetzliche Fortschritte im Senat verlangsamen sich

Das Clarity-Gesetz wird seit Monaten im Senat geprüft, nachdem es im vergangenen Juli im Repräsentantenhaus verabschiedet wurde.

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Das Gesetz soll klare bundesstaatliche Regeln für digitale Vermögenswerte festlegen und alte Beschwerden von Krypto-Unternehmen über die derzeit fragmentierte und unvorhersehbare regulatorische Umgebung ansprechen.

Anfang dieses Monats hat der Bankenausschuss des Senats abrupt eine geplante Debatte und Abstimmung über das Gesetz verschoben.

Die Gesetzgeber führten ungelöste Bedenken zu Stablecoins und Zinszahlungen als ein beitragender Faktor an, was die Tiefe des Meinungsunterschieds zwischen Banken- und Krypto-Interessengruppen verdeutlicht.

Der Streit ergibt sich teilweise aus einem Stablecoin-Gesetz, das letztes Jahr verabschiedet wurde und Emittenten verbot, Zinsen auf an den Dollar gebundene Tokens zu zahlen, während Unklarheiten darüber bestehen, ob Dritte wie Handelsplattformen Erträge verteilen dürfen. Banken argumentieren, dass diese Lücke ungleichen Wettbewerb schafft, während Krypto-Unternehmen sie als notwendige Flexibilität für Innovation betrachten.

Weißes Haus signalisiert Druck für einen Kompromiss

Indem es das Treffen einberuft, signalisiert die Trump-Administration ihre Absicht, eine aktivere Rolle bei der Vermittlung eines Kompromisses zwischen den beiden Branchen zu spielen.

Das Weiße Haus äußerte sich nicht öffentlich zu den Diskussionen, und die Teilnehmer lehnten es ab, namentlich genannt zu werden, angesichts der Sensibilität der laufenden politischen Verhandlungen.

Während Stablecoins näher an einer breiteren Verwendung in Zahlungen und Finanzdienstleistungen rücken, wird das Ergebnis dieser Gespräche voraussichtlich nicht nur den Ausgang des Clarity-Gesetzes, sondern auch die zukünftige Rolle von an den Dollar gebundenen digitalen Tokens im US-Finanzsystem prägen.

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