XRP (XRP) Spot‑Exchange‑Traded‑Funds haben ihre achtwöchige Zuflussserie ausgebaut, während Bitcoin (BTC)‑Fonds weiter Kapital verloren.
Wichtigste Punkte:
- XRP‑ETFs verzeichneten bis zum 26. Juni Zuflüsse von 22,99 Millionen US‑Dollar – ihr stärkstes Wochenergebnis im Juni.
- Bitcoin‑ETFs meldeten sieben Wochen in Folge Nettoabflüsse, mit einer Sitzung von minus 444,50 Millionen US‑Dollar.
- Die Spaltung fiel mit einem BTC‑Rutsch unter 60.000 US‑Dollar zusammen, während Investoren Makrostress, Regulierung und Rückgaben abwogen.
XRP‑ETF‑Ströme
XRP‑Spot‑ETFs zogen bis zum 26. Juni Nettozuflüsse von 22,99 Millionen US‑Dollar an und verlängerten ihre Serie auf acht aufeinanderfolgende Wochen.
Das jüngste Wochenvolumen war das größte für XRP‑Fonds im Juni, obwohl der Token unter seinem Januar‑2026‑Hoch von 2,40 US‑Dollar blieb.
Bitwise führte am 26. Juni die täglichen Zuflüsse mit 11,18 Millionen US‑Dollar an, während Franklin Templeton’s XRPZ am selben Tag weitere 3,80 Millionen US‑Dollar hinzufügte.
Canary Capital und Grayscale verzeichneten in den meisten Sitzungen nur geringe Bewegungen, während die sieben aktiven XRP‑Fonds zusammen ein verwaltetes Vermögen von knapp 1 Milliarde US‑Dollar hielten.
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Druck auf Bitcoin‑ETFs
Bitcoin‑ETFs entwickelten sich in die entgegengesetzte Richtung: Die Fonds verbuchten sieben Wochen in Folge Nettoabflüsse, da die Risikoappetit in Krypto‑ und Technologiemärkten nachließ.
Der BTC‑ETF‑Komplex verlor in nur einer Sitzung 444,50 Millionen US‑Dollar an Nettoabflüssen, und das gesamte Nettovermögen fiel von rund 107,8 Milliarden US‑Dollar Mitte Mai auf 81,85 Milliarden US‑Dollar.
BTC fiel am 25. Juni unter 60.000 US‑Dollar, den niedrigsten Stand seit Oktober 2024, als Verkäufe bei Halbleiter‑ und KI‑Aktien Risikoanlagen belasteten.
Berichte über eine mögliche Verzögerung des CLARITY Act erhöhten den regulatorischen Druck, während ETF‑Rückgaben zu mechanischem Verkaufsdruck führten, da Emittenten zugrunde liegende BTC veräußern mussten, um Auszahlungen zu bedienen.
Die Divergenz ist bedeutsam, weil XRP‑Fonds in der Woche keinen einzigen Abfluss‑Tag zeigten, was darauf hindeutet, dass die institutionelle Nachfrage nach XRP vom breiteren, von Bitcoin angeführten Ausverkauf entkoppelt blieb. Diese Einschätzung hängt jedoch davon ab, ob der regulatorische Fortschritt im Juli wieder Fahrt aufnimmt und ob sich die Makrolage so stabilisiert, dass Investoren nicht weiter aus höher riskanten Anlagen fliehen.
BTC liegt nun rund 31 % im Minus seit Jahresbeginn und mehr als 50 % unter seinem Oktober‑2025‑Hoch von 126.272 US‑Dollar, während auch XRP von seinem Januar‑Hoch zurückgekommen ist, sich aber relativ robuster gehalten hat.
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