Ein frühes Bitcoin (BTC) Wallet, das von Arkham Intelligence als „Satoshi Whale“ (Adresse: 1KFYo) gekennzeichnet wurde, hat über mehrere Wochen hinweg systematisch Bitcoin in nahezu identischen Tranchen von 40,647 BTC an Coinbase überwiesen, wie On-Chain-Daten zeigen.
Das Guthaben des Wallets ist gefallen von ungefähr 11.000 BTC auf rund 2.000 BTC – ein Rückgang um etwa 9.000 BTC, im Wert von rund 594 Millionen US-Dollar bei 66.000 US-Dollar pro Coin. Die Transfers laufen weiter.
Mehrere Transaktionen über 40,647 BTC an dieselbe Coinbase-Einzahlungsadresse (352zz) wurden in den letzten zwei Stunden vor Redaktionsschluss aufgezeichnet.
Was das Diagramm zeigt
Die in Arkhams Wallet-Tracker sichtbare Verlaufshistorie des Guthabens zeigt, dass der Abbau Ende Januar begann und sich in den ersten drei Februarwochen deutlich beschleunigte.
Das Muster – eine konstante Tranchengröße, ein einziges Ziel, keine Unterbrechung – entspricht eher einer programmatischen oder geplanten Liquidation als einer spontanen Verkaufsentscheidung.
Das Senden von Kryptowährungen an eine Einzahlungsadresse einer zentralisierten Börse bestätigt nicht automatisch einen Verkauf. Die Coins könnten auch für Verwahrung, als Sicherheiten oder für OTC-Abwicklungen übertragen worden sein.
Eine unabhängige Bestätigung eines tatsächlichen Komplettverkaufs wurde von großen Analysefirmen zum Zeitpunkt der Veröffentlichung nicht gemeldet.
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Was „Satoshi Whale“ eigentlich bedeutet
Arkhams Bezeichnung „Satoshi Whale“ bezieht sich auf ein Wallet, das Bitcoin aus den frühen Jahren von Bitcoin hielt – nicht auf Satoshi Nakamoto selbst.
Arkham hat wiederholt bestätigt, dass Satoshis eigene 1,096 Millionen BTC, verteilt auf 22.000 Adressen, die über das Patoshi-Muster identifiziert wurden, sich seit 2010 nicht bewegt haben.
Das betreffende Wallet trägt also ein beschreibendes Label, keine verifizierte Identität.
Warum das wichtig ist
Das Ausmaß der Überweisungen ist unabhängig von der Identität des Verkäufers bemerkenswert.
Neuntausend BTC entsprechen etwa 0,04 % des zirkulierenden Angebots, und kontinuierliche Zuflüsse dieser Größenordnung an Börsen verstärken den Verkaufsdruck in einer Phase, in der Bitcoin bereits auf seinem schwächsten Jahresanfangsniveau aller Zeiten notiert.
Ob es sich dabei um Gewinnmitnahmen, Portfolio-Umschichtungen oder etwas völlig anderes handelt, lässt sich allein aus On-Chain-Daten nicht bestimmen – und das in sozialen Medien kursierende Ausgangsmaterial hat sowohl das Ausmaß der Überweisungen als auch deren Herkunft übertrieben dargestellt.
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