Paris, Frankreich, 26. März 2026, Chainwire
Der französische Staatschef wird auf Stablecoins, den digitalen Euro und die Rolle Europas in der neuen globalen Finanzarchitektur eingehen.
Präsident Emmanuel Macron wird auf der Paris Blockchain Week 2026, die am 15.–16. April im Carrousel du Louvre stattfindet, eine Sonderansprache halten und damit der erste amtierende G7-Staatschef sein, der auf einer institutionellen Konferenz spricht, die digitalen Vermögenswerten gewidmet ist. Diese Ankündigung markiert einen historischen Meilenstein und bestätigt die Position Frankreichs als institutionelle treibende Kraft hinter der digitalen Finanzwelt in Europa.
Präsident Macron wird vor den 10.000 Teilnehmenden der Konferenz über die strategischen Prioritäten sprechen, die die europäische digitale Souveränität prägen: die Entwicklung von auf Euro lautenden Stablecoins, die Einführung eines digitalen Euro und den Aufbau regulatorischer Rahmenwerke, um Europa in den Mittelpunkt der globalen digitalen Wirtschaft zu rücken. Die Konferenz wird außerdem hochrangige französische Regierungsvertreter begrüßen, die direkt an der europäischen Regulierung digitaler Vermögenswerte, an der Stablecoin-Politik und an der institutionellen Finanzinfrastruktur beteiligt sind.
„Europa sollte auch bestreben, die internationale Rolle des Euro durch die Entwicklung von Euro‑Stablecoins und die Einführung eines digitalen Euro zu stärken, ebenso wie durch die Schaffung sicherer und liquider Vermögenswerte zur Finanzierung von Verteidigung und Technologie“, Emmanuel Macron, Gastbeitrag veröffentlicht in der Financial Times.
Diese Ansprache spiegelt die breitere internationale Positionierung des französischen Präsidenten auf aufeinanderfolgenden globalen Foren wider, insbesondere in Davos, wo er wiederholt europäische Regierungen und Institutionen dazu aufgerufen hat, ihr Engagement in der digitalen Finanzinfrastruktur zu beschleunigen.
Frankreich hat sich als eine der fortschrittlichsten G7‑Jurisdiktionen im Bereich digitaler Vermögenswerte etabliert. Aufbauend auf dem Erfolg des PACTE‑Gesetzes und des PSAN‑Lizenzierungsregimes hat die Regierung Paris und sein Umland zu einem wichtigen Zentrum für globale Institutionen gemacht. Das Engagement des Élysée für die Paris Blockchain Week, die nun in ihrer siebten Ausgabe stattfindet, spiegelt eine bewusste Strategie wider, Frankreich unter der MiCA‑Regulierung als maßgebliches Regulierungsmodell für die Europäische Union zu positionieren.
Diese Ausgabe wird am 15.–16. April im Carrousel du Louvre Teilnehmende aus über 100 Ländern begrüßen, darunter Führungskräfte von BNP Paribas, Crédit Agricole, Banque de France, HSBC, JPMorgan Chase, Goldman Sachs, Morgan Stanley und Hunderten weiterer führender Institutionen. Die Woche wird mit dem VIP‑Dinner im Schloss Versailles eröffnet, einem privaten Abend, der 500 Führungspersönlichkeiten aus Finanzwesen, Technologie und Institutionen zusammenbringt.
Die Stellung von Paris als globales Finanzzentrum findet in digitalen Vermögenswerten einen strategischen Pfeiler. Aufbauend auf dem Inkrafttreten von MiCA festigt Frankreich seine Führungsrolle bei der Aufsicht und Entwicklung der Finanzwelt von morgen. Institutionelle Partner und Aussteller profitieren von einer einzigartigen Plattform, um unter Beobachtung der internationalen Finanzmedien in den Dialog über diese Souveränitätsfragen einzutreten.
ÜBER DIE PARIS BLOCKCHAIN WEEK
Paris Blockchain Week ist Europas führende institutionelle Konferenz, die sich der Blockchain‑Technologie und digitalen Vermögenswerten widmet. Sie findet jährlich in der französischen Hauptstadt statt und bringt Staatsoberhäupter, Regulierungsbehörden, institutionelle Investoren und Branchenführer zusammen, um die Zukunft der digitalen Wirtschaft zu gestalten.
Kontakt
Lejla Muratcaus
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