MEXC-Report: 85 % aller Krypto-Trader nutzen KI – doch die meisten begrenzen deren Zugriff auf ihr Kapital

85 % der Krypto-Trader nutzen KI, doch die meisten erlauben nur begrenzten Zugriff auf ihr Kapital und fordern starke Schutzmechanismen.
vor 2 Stunden
MEXC-Report: 85 % aller Krypto-Trader nutzen KI – doch die meisten begrenzen deren Zugriff auf ihr Kapital

MUTSAMUDU, Komoren, 15. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- MEXC, eine globale Kryptowährungsbörse, hat ihren AI Trading Report veröffentlicht. Grundlage ist eine Befragung von 3.708 Krypto-Händlern. Der Bericht analysiert, wie Befragte KI einsetzen, welche Handelsvollmachten sie ihr einräumen würden und welche Schutzmechanismen sie von Plattformen erwarten. Das Blockchain-Sicherheitsunternehmen Hacken steuerte eine technische Analyse der Risiken beim Handel über KI-Agenten sowie der vorgesehenen Kontrollmechanismen bei.

Zentrale Ergebnisse:

  • 84,8 % der befragten Krypto-Nutzer haben KI für Recherche oder Handel eingesetzt. 58,3 % berichten von besserer Marktrecherche, 46 % sehen eine Verbesserung bei der Orderausführung; 54 % erkennen bislang keine Vorteile auf Ausführungsebene.
  • Das Interesse an KI-Agenten ist bereits hoch: Die Hälfte der Befragten zeigt sich interessiert, hat sie aber noch nicht praktisch getestet.
  • 65,9 % der KI-Nutzer folgen zumindest zeitweise den Empfehlungen; nur 20 % haben Trades komplett automatisiert, ohne jede Order manuell freizugeben.
  • 54 % würden KI mit einem Teil ihres Kapitals handeln lassen, jedoch höchstens mit 20 % des Kontowerts; nur 6,5 % würden mehr als die Hälfte ihrer Mittel freigeben.
  • Die Hälfte der Nutzer mit Erfahrung in automatisierter Ausführung fürchtet, Probleme womöglich nicht rechtzeitig zu erkennen oder stoppen zu können.
  • Die Bereitschaft, automatisierten Handel zu nutzen, steigt von 55 % im Basisszenario auf 71,8 %, wenn Grenzen für eingesetztes Kapital, Positionen, Hebel und Verluste integriert und Verluste automatisch begrenzt werden.
  • 95,5 % befürworten mindestens eine verpflichtende Schutzmaßnahme – zugleich wünschen viele, ihre persönlichen Einstellungen weiterhin selbst bestimmen zu können.

Laut Report nutzten 84,8 % der Befragten in den vergangenen sechs Monaten KI, um digitale Vermögenswerte zu analysieren oder zu handeln; 53,1 % griffen mindestens einmal pro Woche darauf zurück. Die Durchdringung ist bei Jüngeren besonders hoch: 88,5 % der 18- bis 34-Jährigen verwendeten KI, gegenüber 69,9 % in der Gruppe ab 45 Jahren. Unter jenen, die keine KI nutzen, überwogen Einstiegshürden gegenüber grundsätzlichem Misstrauen: 46,7 % nannten „schwerer Einstieg“ oder „hohe Hürden“, 32,7 % verwiesen auf mangelndes Vertrauen in KI.

Der Schwerpunkt von KI liegt bislang klar in der Vorbereitung von Trades. Das Zusammenfassen von Nachrichten gehört bei 54,3 % der KI-Nutzer zu den häufigsten Anwendungsfällen – vor Marktanalyse (48,6 %) und dem Aufspüren von Handelschancen (38 %). Nur 7,6 % gaben direkte Orderausführung als einen ihrer meistgenutzten Einsatzzwecke an. Rückblickend auf ihren letzten KI-gestützten Trade sagten 68,9 %, der größte Beitrag der KI liege vor der Ausführung, nur 22,7 % nannten die Phase während des Handels.

Auch in der Bewertung schneidet KI in der Analysephase besser ab als bei der Ausführung. 58,3 % sehen Verbesserungen in ihrer Marktrecherche, 46 % berichten von besserer Trade-Ausführung. 30,9 % beobachteten keine Veränderung auf Ausführungsebene, 23,1 % sogar eine Verschlechterung. Diese Einschätzungen spiegeln subjektive Nutzererfahrungen wider, nicht unabhängige Performance-Messungen.

Trotzdem beeinflusst KI das Handelsverhalten deutlich. Unter den KI-Nutzern gaben 65,9 % an, Orders platziert oder Positionen angepasst zu haben, zumindest gelegentlich auf Basis von KI-Empfehlungen. Mehrfachnennungen waren möglich.

Eine klare Rolle spielen Risikobegrenzungen für die Bereitschaft zur Automatisierung. In einem Szenario mit Benachrichtigungen, Pausenfunktion und der Möglichkeit, erteilte Vollmachten zu widerrufen, wären 55 % bereit, KI automatisch handeln zu lassen. Werden zusätzlich harte Limits für eingesetztes Kapital, gehandelte Vermögenswerte, Positionsgrößen, Hebel und Verluste eingeführt – inklusive automatischem Stopp bei Erreichen der Verlustschwelle –, steigt die Bereitschaft auf 71,8 %, ein Plus von 16,8 Prozentpunkten.

Diese Offenheit endet jedoch klar vor dem Gros des Kontoguthabens. In einem separaten Szenario, das Überweisungen und Auszahlungen untersagt und Nutzern erlaubt, das Trading jederzeit zu stoppen, würden 54 % höchstens 20 % ihrer Kontowerte freigeben; nur 6,5 % würden mehr als die Hälfte ihrer Assets der KI anvertrauen.

Der Beitrag von Hacken zeigt, warum reine Abhebe-Beschränkungen Verluste nicht verhindern können. Ein Agent mit Handelszugriff kann etwa dazu verleitet werden, ein Asset zu überhöhten Preisen zu kaufen oder übermäßige Risiken einzugehen. Die Analyse skizziert Schutzmechanismen, die unabhängig vom Agenten selbst greifen: unter anderem Limits für Einzelorders, Gesamtpositionen und Berechtigungen sowie Sicherheitstests, um unerwünschte Aktionen vor der Ausführung zu blockieren.

Beim Thema Aufsicht präferieren 46,2 % der Befragten, dass Börsen Sicherheitsfunktionen anbieten, die Nutzer optional aktivieren können. Das sind rund 1,8-mal so viele wie jene, die einheitliche Mindeststandards durch die Plattform favorisieren (25,7 %). Der Wunsch nach Wahlfreiheit bedeutet dabei keinen Verzicht auf Branchenstandards: Unter den Befragten, die optionale Einstellungen bevorzugen und die separate Frage zu Standards beantworteten, sprachen sich 97,8 % für mindestens eine verpflichtende Maßnahme aus.

Über alle 3.464 gültigen Antworten zur Frage nach verbindlichen Standards hinweg fand eine Risiko- oder Wissensprüfung vor der ersten Nutzung mit 55,3 % die größte Unterstützung. Unabhängige Audits sowie nicht deaktivierbare Limits für eingesetztes Kapital und maximale Verluste folgten mit jeweils 38,8 %.

„Je stärker KI in den Handel integriert wird, desto deutlicher zeigt sich: Nutzer wollen nicht weniger, sondern klarere Kontrolle“, sagt Vugar Usi Zade, CEO von MEXC. „Für Trader bedeutet das klare Risikolimite, die Möglichkeit zur Intervention im Ernstfall und die Gewissheit, dass die Plattform ihre Hausaufgaben gemacht hat, bevor die Automatisierung greift.“

Der vollständige AI Trading Report, inklusive des Sicherheitsbeitrags von Hacken, ist hier abrufbar.

Über MEXC

MEXC wurde 2018 gegründet und ist eine führende globale Multi-Asset-Handelsplattform, positioniert als 0-Fee-Gateway zu vielfältigen Anlagemöglichkeiten. Die Plattform bedient Nutzer in mehr als 170 Märkten und bietet einfachen, effizienten Zugang zu Kryptowährungen, Aktien, tokenisierten Vermögenswerten, Derivaten und einer wachsenden Zahl an TradFi-gekoppelten Produkten – alles über ein Konto und einen Zugangspunkt.

Mit null Handelsgebühren, hoher Liquidität, breiter Asset-Abdeckung und einer leistungsstarken Handelsinfrastruktur richtet sich MEXC insbesondere an Privatanleger, die frühzeitig Chancen identifizieren, schneller agieren und mit geringeren Hürden handeln wollen. Angesichts der zunehmenden Konvergenz von Krypto und traditionellem Finanzsystem verfolgt MEXC das Ziel, globale Investmentchancen breiter zugänglich zu machen – damit Nutzer freier handeln und jede Gelegenheit „MEXCmize“ können.

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