Börsennotierte Unternehmen mit mindestens 1.000 Bitcoin haben sich bis Ende 2025 auf 49 Firmen mehr als verdoppelt, nach 22 zum Jahresende 2024, so der Bericht „2026 Look Ahead“ von Fidelity Digital Assets.
Diese 49 Unternehmen kontrollieren nun zusammen fast 5 % des gesamten Bitcoin-Angebots von 21 Millionen, wobei strategische Investoren rund 80 % aller Corporate-Bitcoin-Reserven halten.
Der Anstieg erfolgte, obwohl Bitcoin das Jahr 2025 nach starken Gewinnen und mehreren Allzeithochs „praktisch unverändert“ beendete.
Was passiert ist
Das Forschungsteam von Fidelity identifizierte drei Kategorien von Bitcoin-Treasury-Unternehmen: Native (18 Firmen), Strategische (12 Firmen) und Traditionelle (19 Firmen).
Strategische Unternehmen, die Bitcoin-spezifische Treasury-Strategien eingeführt haben, um den Vermögenswert gezielt zu akkumulieren, halten im Durchschnitt 12.346 BTC.
Damit liegen sie deutlich über Native-Unternehmen mit durchschnittlich 7.935 BTC und Traditionellen Firmen mit im Schnitt 4.326 BTC.
„Strategische Unternehmen werden voraussichtlich weiter Bitcoin-Reserven aufbauen, während mehr traditionelle Unternehmen den Schritt in Bitcoin wagen werden“, heißt es in dem Bericht.
Die Ergebnisse zeigen, dass traditionelle Unternehmen außerhalb des Krypto-Ökosystems zunehmend Treasury-Mittel in Bitcoin als Reservevermögen umschichten.
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Warum das wichtig ist
Die Forscher von Fidelity sagen voraus, dass 2026 „das Jahr wird, in dem Tokenhalter-Rechte im Mainstream ankommen“, da Protokolle zunehmend Einnahmeteilhabe-Mechanismen wie Rückkäufe einführen.
Hyperliquid und Pump.fun haben im vergangenen Jahr bereits 93 % bzw. 208 Millionen US-Dollar der Handelserlöse für Token-Rückkäufe verwendet.
Der Bericht hebt außerdem mögliche Veränderungen in der Bitcoin-Mining-Ökonomie hervor, da der Wettbewerb um Energieinfrastruktur durch Rechenzentren für künstliche Intelligenz zunimmt.
Amazon Web Services unterschrieb einen 15-jährigen Mietvertrag über 5,5 Milliarden US-Dollar mit Cipher Mining, während Iren Limited einen Cloud-Services-Vertrag über 9,7 Milliarden US-Dollar mit Microsoft bekannt gab.
„Im Jahr 2026 könnten wir eine Abflachung der Hashrate sehen, da große Miner Expansionen stoppen und möglicherweise ihre Aktivitäten zugunsten profitablerer AI-Hosting-Erlöse zurückfahren“, so Zack Wainwright, Analyst bei Fidelity.
Die Korrelation von Bitcoin mit dem Wachstum der weltweiten M2-Geldmenge deutet auf weiteres Aufwärtspotenzial hin, falls die geldpolitische Lockerung 2026 an Fahrt gewinnt, auch wenn makroökonomische Gegenwinde wie hartnäckige Inflation und geopolitische Spannungen weiterhin bedeutende Risiken darstellen.
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