Cardanos (ADA) Token wird nun für Zahlungen in 137 Spar-Supermärkten in der Schweiz akzeptiert, nachdem die Cardano Foundation eine Integration mit DFX.swiss und dessen Open-Crypto-Pay-Standard umgesetzt hat.
Die Erweiterung erfolgt rund sechs Monate, nachdem Spar Schweiz im August 2025 über Binance Pay und DFX.swiss Krypto-Zahlungen eingeführt hat – ADA ist somit die neueste Ergänzung zu einer Infrastruktur, die bereits mehr als 100 Kryptowährungen unterstützt.
Dieser Kontext ist wichtig. Die Aufnahme von ADA ist eine Integrationsentscheidung von DFX.swiss und kein maßgeschneiderter Vertrag zwischen Spar und Cardano.
Kundinnen und Kunden zahlen, indem sie an der Kasse einen QR-Code scannen; DFX.swiss wandelt die Zahlung in Schweizer Franken um, sodass die Filialen unabhängig vom verwendeten Token Fiatgeld erhalten.
Was passiert ist
Die Cardano Foundation kündigte die Integration am Mittwoch an und beschrieb sie als Teil einer dreiseitigen Partnerschaft mit DFX.swiss und der Schweizer Fintech-Firma Brick Towers, deren Spar-App Urble es Nutzerinnen und Nutzern ermöglicht, ADA zu halten und es in teilnehmenden Geschäften auszugeben.
Laut DFX.swiss senkt Open Crypto Pay die Transaktionsgebühren für Händler um etwa zwei Drittel im Vergleich zu herkömmlichen Kartennetzen – der zentrale wirtschaftliche Anreiz für den Handel. Der Geschäftsführer von Spar Schweiz, André Scherrer, verwies bei der ursprünglichen Einführung im August 2025 auf diesen Kostenvorteil.
ADA wird derzeit bei rund 0,27 US‑Dollar gehandelt und liegt damit mehr als 36 % unter seinem Hoch von Ende 2025. Open Crypto Pay implementiert keinen spezifischen Schutz vor Double-Spend bei Zahlungen im stationären Handel und bezeichnet dies als „theoretisches Problem“ – eine Haltung, die mit zunehmender Skalierung des Systems genauer geprüft werden dürfte.
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Warum das wichtig ist
Die ursprüngliche Einführung bei Spar im August 2025 sah eine Ausweitung auf 300 Filialen vor. Die aktuelle Zahl von 137 – unverändert seit dem Start mit Binance Pay – deutet darauf hin, dass die weitergehenden Krypto-Zahlungspläne der Kette noch im Aufbau sind.
Es bestehen auffällige Lücken: Laut der Karte von Open Crypto Pay wurden Filialen in Genf, Bern und Davos noch nicht angebunden.
Zur breiteren Krypto-Einzelhandelslandschaft der Schweiz gehört Lugano, wo rund 350 Unternehmen Bitcoin als Zahlungsmittel akzeptieren.
Die Schweizerische Nationalbank hat sich jedoch dagegen entschieden, Kryptowährungen in ihre Reserven aufzunehmen; Präsident Martin Schlegel verwies im April 2025 auf Sorgen hinsichtlich der Volatilität.
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