Anchorage Digital schlägt Zero-Knowledge-Lösung für Bitcoins Quantenbedrohung vor

Anchorage Digital schlägt Zero-Knowledge-Lösung für Bitcoins Quantenbedrohung vor

Anchorage Digital-Forscher haben ein formales Protokoll veröffentlicht, um rund 13,5 Millionen Bitcoin (BTC) auf Post-Quanten-Sicherheit zu migrieren, ohne jemals den privaten Schlüssel eines Nutzers offenzulegen.

Anchorage-Bitcoin-Vorschlag

Das von den Anchorage-Autoren Dustin Ray, Prasanna Gautam und Sean Ryan veröffentlichte Papier beschreibt einen unidirektionalen Mechanismus, der als „Drehkreuz“ bezeichnet wird.

Er zielt auf ein spezifisches Problem ab: Falls Bitcoin irgendwann klassische Signaturen deaktiviert, um Quanten-Diebstahl zu verhindern, würden Konten, deren öffentliche Schlüssel nie offengelegt wurden, ebenfalls eingefroren werden.

Das Drehkreuz verwendet einen STARK-Zero-Knowledge-Beweis, um dem Eigentümer zu ermöglichen nachzuweisen, dass er den privaten Schlüssel besitzt. Innerhalb desselben Beweises wird über HKDF deterministisch ein neuer Post-Quanten-Schlüssel aus dem alten abgeleitet.

Die Autoren schätzen, dass der Mechanismus etwa zwei Drittel der umlaufenden Bitcoin abdeckt und damit rund 6,51 Millionen BTC mit offengelegten öffentlichen Schlüsseln außerhalb seines Schutzes lässt. Die Beweiserzeugung dauert auf Consumer-Hardware 5 bis 30 Sekunden, während die Beweisgröße zwischen 2 und 10 MB liegt.

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Back-Quanten-Debatte

Das Papier erscheint mitten in einer aktiven Spaltung unter Bitcoin-Entwicklern darüber, wie aggressiv man sich auf Quantenangriffe vorbereiten sollte.

Blockstream-CEO Adam Back, recently named by The New York Times as a leading candidate for Satoshi Nakamoto auf Basis stilometrischer Analysen, ist in der Quanten-Debatte weiterhin aktiv. Er behauptet, dass aktuelle Quantensysteme „im Wesentlichen Laborexperimente“ bleiben, und plädiert für optionale Upgrades statt erzwungener Einfrierungen.

Seine Position steht im Kontrast zu BIP-361, einem Vorschlag von Jameson Lopp und fünf Co-Autoren, der vorsieht, verwundbare Adressen über fünf Jahre auslaufen zu lassen und Coins einzufrieren, die nicht migrieren.

Das Anchorage-Papier fügt sich in diese Richtung ein, indem es eine Wiederherstellungsroute für eingefrorene Outputs vorschlägt.

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