Anthropic öffnet den Zugang zu seinem leistungsstärksten artificial intelligence model Claude Mythos für rund 150 neue Organisationen – einen Tag, nachdem das Unternehmen confidentially filed for a public offering.
Zentrale Punkte:
- Anthropic hat über 150 neue Organisationen in mehr als 15 Ländern zu Project Glasswing, seinem Zugangsprogramm für Claude Mythos, hinzugefügt.
- Die Erweiterung erfolgt einen Tag nachdem das Unternehmen vertraulich einen Antrag auf einen Börsengang eingereicht hat.
- Forschende warnen, dass das Modell Cyberangriffe erleichtern könnte, während Anthropic es als Verteidigungswerkzeug positioniert.
Glasswing-Erweiterung umfasst 15 Länder
Das Unternehmen announced am Dienstag, dass es Project Glasswing ausweitet – ein kontrolliertes Programm, das entwickelt wurde, um Software-Schwachstellen zu finden und zu beheben, bevor das Modell der breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird.
Die neuen Partner sind in mehr als 15 Ländern ansässig. Jede Organisation muss vor dem Beitritt Sicherheitsanforderungen erfüllen.
Eine erste Gruppe von etwa 50 Organisationen schloss sich im April an, darunter Google, Microsoft, Palo Alto Networks und JPMorganChase. Diese frühen Nutzer haben seitdem mehr als 10.000 schwerwiegende oder kritische Softwareschwachstellen flagged. Die neue Welle erhöht die Gesamtzahl auf rund 200.
Die jüngste Kohorte schließt wichtige Lücken. Sie umfasst Strom-, Wasser-, Gesundheits-, Kommunikations- und Hardwareunternehmen – Sektoren, die in der ersten Runde noch zurücklagen.
Ein einzelner Sicherheitsvorfall bei einem dieser Unternehmen könnte nach Schätzung des Unternehmens estimates weit über 100 Millionen Menschen beeinträchtigen.
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Warum Claude Mythos Forschende beunruhigt
Forschende und Behörden haben questioned, ob derart leistungsfähige Modelle complex cyberattacks einfacher machen könnten. Anthropic argumentiert das Gegenteil und sagt, dass Verteidiger schärfere Werkzeuge benötigen, bevor Angreifer sie bekommen. Das Unternehmen präsentiert die Einführung als langfristigen Vorteil für die Verteidigung.
Unabhängige Tests haben die Debatte zusätzlich angeheizt. Das britische AI Security Institute hat documented einen simulierten 32‑stufigen Netzwerkangriff, den das Modell eigenständig durchführte. Mozilla berichtete, dass Mythos 271 Schwachstellen im Firefox‑Browser fand und anschließend behob, während das Startup Calif eine Exploit-Kette beschrieb, die auf Apples M5‑Chips abzielte.
Das Unternehmen rechnet damit, dass konkurrierende Entwickler innerhalb von sechs bis zwölf Monaten vergleichbare Modelle veröffentlichen werden – möglicherweise mit schwächeren Schutzmechanismen.
Diese Lücke, so das Unternehmen warns, könnte zu häufigeren Angriffen führen. In der Zwischenzeit hat Anthropic Claude Security veröffentlicht, ein Werkzeug auf seinem öffentlichen Modell, das in drei Wochen über 2.100 Schwachstellen behoben hat.
Claude Mythos surfaced publicly bereits im März. Entwürfe interner Unternehmensunterlagen waren online durchgesickert, und seitdem weigert sich Anthropic, das vollständige Modell ohne strengere Sicherungsmaßnahmen breit herauszugeben. Auf der Prognoseplattform Myriad sind die Chancen auf eine vollständige öffentliche Veröffentlichung bis Ende Juni auf etwa 26,5 % gesunken – von 58,5 % eine Woche zuvor.
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