Anthropic-CEO Dario Amodei veröffentlichte am Donnerstag einen Vorschlag, in dem er fordert, KI-Unternehmen zu besteuern, um Programme für Arbeitskräfte zu finanzieren, deren Jobs durch künstliche Intelligenz wegfallen. Amodei stellte die Politik als entscheidend dar, um sicherzustellen, dass die wirtschaftlichen Gewinne aus KI über den Technologiesektor hinaus verteilt werden.
Laut einem report schrieb Amodei, dass es in der KI-Transformation nicht schwierig sein werde, Wachstum zu fördern. „Die zentrale Herausforderung in einer solchen Welt wird nicht darin bestehen, Wachstum zu fördern, sondern einen Weg zu finden, damit alle an den Vorteilen teilhaben können“, erklärte er in dem Beitrag.
Was Amodei vorgeschlagen hat
Der Meinungsbeitrag nannte weder einen Steuersatz noch einen Erhebungsmechanismus. Amodeis Argument stützte sich auf das Ausmaß der erwarteten Arbeitsplatzverdrängung. Er schlug vor, dass KI-gestützte Automatisierung Stellen in einem Tempo und einer Breite beseitigen werde, die bestehende Umschulungsprogramme nicht auffangen können.
Sein Vorschlag würde allgemein für KI-Unternehmen gelten, einschließlich Anthropic. Diese selbstinklusive Perspektive ist angesichts der kommerziellen Entwicklung des Unternehmens bemerkenswert. Anthropic hat Milliarden an Kapital eingeworben und entwickelt einige der leistungsfähigsten Frontier-Modelle auf dem Markt.
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Amodei beschrieb keinen legislativen Weg und nannte keine Aufsichtsbehörde, die den Fonds verwalten würde. Der Vorschlag liest sich eher wie ein politisches Positionspapier als wie ein Plan für sofortiges Handeln.
Der Meinungsbeitrag erscheint wenige Wochen, nachdem Anthropic einen neuen KI-Sicherheitsrahmen veröffentlicht hat, der verpflichtende Tests der leistungsstärksten Modelle und unabhängige Audits fordert. Dieser Rahmen konzentrierte sich auf technische Risiken statt auf wirtschaftliche Verwerfungen.
Hintergrund
Anthropic ist 2026 zu einem der lautstärkeren großen KI-Labore in Fragen der Politik geworden. Das Unternehmen brachte am 9. Juni Claude Fable 5 heraus und hat seine Unternehmenspartnerschaften mit großen Cloud-Anbietern ausgebaut. Sein öffentlicher Auftritt zu KI-Risiken verbindet sicherheitsorientierte Botschaften mit aktivem kommerziellem Wachstum.
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Das Argument der Arbeitsplatzverdrängung ist für Amodei nicht neu. Er hat in früheren öffentlichen Auftritten Bedenken über die Auswirkungen von KI auf den Arbeitsmarkt geäußert. Dieser Meinungsbeitrag stellt die klarste politische Empfehlung dar, die er bisher mit diesen Sorgen verknüpft hat.
Die Trump-Regierung erließ in den letzten zehn Tagen eine KI-Cybersicherheits-Executive-Order und NSPM-11 und legte damit bundesstaatliche Prioritäten fest, die Sicherheit und Innovation statt Umverteilung von Arbeit in den Mittelpunkt stellen. Amodeis Vorschlag steht in direktem Gegensatz zu dieser Sichtweise und stellt Verteilungsgerechtigkeit über Wachstumsanreize.
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