Anthropic hat Berichten zufolge ein leistungsstärkeres Nachfolgemodell zu Mythos 5 fertig trainiert – nur 9 Tage, nachdem US-Exportkontrollen das Modell weltweit abgeschaltet hatten.
Zentrale Punkte:
- Ein neues Mythos-Modell hat Berichten zufolge das Training abgeschlossen, doch Name und Veröffentlichungspläne bleiben unbekannt.
- Die Arbeit lief weiter, obwohl eine US-Direktive Mythos 5 und Fable 5 weltweit aussetzte.
- Beobachter sagen, das Abschalten von Modellen im öffentlichen Einsatz bremse die Frontier-Entwicklung kaum.
Mythos-Nachfolger kommt aus dem Training
AI-Beobachter Andrew Curran sagte, ein leistungsfähigeres System sei aus dem Training hervorgegangen. Er konnte weder den Namen bestätigen noch, ob das Unternehmen es überhaupt veröffentlichen wird.
Das Modell könnte als Mythos 5.1 oder Mythos 6 erscheinen – oder intern bleiben, um weitere Arbeit zu beschleunigen.
Anthropic veröffentlichte Mythos 5 und Fable 5 am 9. Juni und verlor beide drei Tage später durch eine Direktive auf Basis eines nationalen Sicherheitsgesetzes von 2018. Fable 5 wird mit starken Schutzmechanismen für den öffentlichen Einsatz ausgeliefert, während Mythos 5 mit weniger Beschränkungen über Project Glasswing läuft. Das Unternehmen sagt, rund 50 Partner hätten frühe Mythos-Modelle genutzt, um mehr als 10.000 schwerwiegende oder kritische Software-Schwachstellen zu finden.
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Exportkontrollen stoppen den Fortschritt nicht
Handelsminister Howard Lutnick sandte die Direktive am 12. Juni an Anthropic-Chef Dario Amodei und verwies auf die nationale Sicherheit. Die Anordnung schloss alle ausländischen Staatsangehörigen aus – einschließlich der im Ausland geborenen Mitarbeitenden des Unternehmens – und deaktivierte daher beide Modelle für alle.
Die Regierung hat eine Methode markiert, mit der sich die Schutzmechanismen von Fable 5 umgehen lassen. Anthropic prüfte die Demonstration und bezeichnete sie als eng begrenzt. Das Unternehmen warnte, derselbe Maßstab würde – auf das gesamte Feld angewandt – neue Modelleinführungen in der gesamten Branche einfrieren.
Curran argumentierte, das Embargo bremse die Entwicklung kaum, und verwies auf Open-Weights-Konkurrenten wie Z.ai’s GLM-5.2, die deutlich größeren Closed-Source-Modellen Konkurrenz machen – zu einem Bruchteil der Kosten.
Die Aussetzung folgte einer Berichterstattung über eine Warnung von Amazon, einem Geldgeber von bis zu 25 Milliarden US‑Dollar, der Behörden dem Vernehmen nach mitteilte, seine Forschenden hätten angriffsbereite Informationen zutage gefördert. Später äußerte sich Donald Trump dazu, und Amodei verteidigte die Modelle öffentlich; er drängt weiterhin darauf, die Kontrollen wieder aufzuheben.
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