Apple dürfte das iPhone 18 Pro am Mittwoch, 9. September, präsentieren – mit Vorbestellungen erst ab Samstag, um den 25. Jahrestag der Anschläge vom 11. September zu umgehen.
Das Wichtigste im Überblick:
- Die Herbst-Keynote von Apple wird für Mittwoch, 9. September, erwartet, da Labor Day in den USA auf Montag, 7. September, fällt und der Konzern den ersten Tag nach dem Feiertag traditionell meidet.
- Vorbestellungen würden damit auf Samstag, 12. September, rutschen; der Verkaufsstart im Handel dürfte auf Freitag, 18. September, fallen.
- Das Event ist die erste große Produkteinführung unter John Ternus, der zum 1. September den Posten des CEO übernimmt.
Gurman verortet Apple-Keynote auf den 9. September
Mark Gurman berichtet in seinem Power-On-Newsletter bei Bloomberg, Apple habe Mitarbeiter im Retail bereits angewiesen, sich auf ein größeres Event in der zweiten Septemberwoche einzustellen. Er rechnet damit, dass iPhone 18 Pro, iPhone 18 Pro Max und das erste faltbare Smartphone des Konzerns am selben Vormittag die Bühne teilen – die wohl vollgepackteste Apple-Keynote seit Jahren.
Labor Day fällt dieses Jahr auf Montag, 7. September – und verschiebt erfahrungsgemäß alle Termine danach. Apple hat seine Herbst-Events bislang nie auf den Tag direkt nach diesem Feiertag gelegt, ein Muster, das für Analysten und Zulieferer klar auf Mittwoch, 9. September, hindeutet. Üblicherweise starten die Vorbestellungen am darauffolgenden Freitag – diesmal wäre das der 11. September.
An diesem Tag jähren sich die Anschläge von 9/11 zum 25. Mal, und Apple hat den Jahrestag früher bereits sensibel umschifft. Gurman geht davon aus, dass der Konzern Bestellungen daher erst am Samstag, 12. September, annimmt. Damit würden die Geräte am Freitag, 18. September, in die Läden kommen.
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Ternus vor erster iPhone-Premiere
Die Keynote ist zugleich die große Bühne für John Ternus, den bisherigen Hardware-Chef, der Tim Cook zum 1. September als CEO ablöst. Cook wechselt nach 15 Jahren an der Konzernspitze in die Rolle des Executive Chairman; der Aufsichtsrat hatte den Übergang im April beschlossen. Damit ist Ternus für den wichtigsten Produktlaunch des Jahres verantwortlich – und muss zugleich die Preisstrategie erklären, während Investoren Apple beim Thema Künstliche Intelligenz weiter unter Druck setzen.
Sentimental ist das Timing kaum. Apple bucht Wafer-Kapazitäten bei Lieferanten wie TSMC Quartale im Voraus; ein festes Herbstfenster ermöglicht dem Chipfertiger lange, planbare Produktionsläufe, und der Start im September vermeidet den Frachtstau im Weihnachtsgeschäft.
Zwei Faktoren bleiben jedoch offen. Die Markteinführung des Foldables, in der Gerüchteküche meist als iPhone Ultra gehandelt, schwankt je nach Bericht zwischen einem regulären September-Start und einer Verschiebung in den Oktober. Gleichzeitig warnt Gurman vor möglichen Preisanhebungen quer durch die Modellpalette. Zudem ist der Launch der erste große Belastungstest für Apple Upgrade – ein Leasingmodell, das das iPhone Upgrade Program Ende Juli abgelöst hat.
Apples September-Takt als Blaupause
Apple verankert seine iPhone-Präsentationen seit über einem Jahrzehnt im frühen September – und hat die Herbst-Keynote bislang nie auf den Tag nach Labor Day gelegt.
Der letzte Kalender, der mit dem diesjährigen übereinstimmt, stammt aus dem Jahr 2015: Damals zeigte das Unternehmen das iPhone 6s am Mittwoch, 9. September, öffnete Vorbestellungen am Samstag, 12. September, und lieferte ab 25. September aus.
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