Apple wird das reguläre iPhone 18 erst im Frühjahr 2027 auf den Markt bringen – und Analysten sind gespalten, ob das Gerät mit 9 oder 12 GB Arbeitsspeicher ausgeliefert wird.
Das Wichtigste in Kürze:
- Apple dürfte das iPhone 18 Pro, das Pro Max sowie sein erstes Foldable auf einer Keynote Anfang September vorstellen – das Basismodell fehlt.
- Das Standard‑iPhone 18 soll mit einem 2‑nm‑A20‑Chip von TSMC kommen, der moderat mehr Leistung bei geringerem Energiebedarf verspricht.
- Beim RAM gehen die Meinungen auseinander: Prognosen schwanken zwischen 9 und 12 GB, nach 8 GB im iPhone 17.
iPhone‑18‑Pro‑Keynote wohl am 9. September
Analysten rechnen damit, dass Apple seine Herbst‑Keynote am Mittwoch, 9. September, abhält; die Einladungen dürften rund zwei Wochen zuvor verschickt werden.
Der Labor Day fällt auf den 7. September – und Apple hat seine iPhone‑Shows noch nie direkt am Tag danach angesetzt. Auf der Bühne werden das iPhone 18 Pro, das iPhone 18 Pro Max und das erste faltbare iPhone erwartet.
Das Einstiegs‑iPhone 18 bleibt außen vor. Hinweise aus der Lieferkette und Analystenberichte deuten seit Monaten auf einen Marktstart im März oder April 2027 hin – gemeinsam mit dem günstigeren iPhone 18e, das sich viele Komponenten mit dem Basismodell teilt.
Das verzögert erscheinende Modell soll mit dem A20 laufen, einem 2‑nm‑Prozessor von TSMC, der mit einer neuen Multi‑Chip‑Verpackungstechnik kombiniert wird.
Erste Schätzungen gehen von einem Leistungsplus von 10 bis 15 Prozent gegenüber dem aktuellen A19 aus, bei einem Stromverbrauch, der um fast ein Drittel sinken soll. Aus der Lieferkette ist zudem zu hören, dass der Chip rund 280 US‑Dollar kostet – deutlich mehr als die Vorgängergeneration.
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Ming-Chi Kuo kontra Konsens beim RAM
Ming-Chi Kuo hat im Juni seinen Followern mitgeteilt, dass die günstigeren 2027er‑iPhones mit 9 GB RAM kommen sollen – nicht mit 12 GB, wie konkurrierende Prognosen erwarten. Demnach wäre das A20‑Paket aus sechs Dies mit jeweils 1,5 GB aufgebaut und käme so auf 9 GB, nach 8 GB im Einstiegs‑iPhone 17.
Analyst Dan Nystedt und mehrere Berichte aus der Lieferkette hatten sich zuvor auf 12 GB festgelegt. Die Differenz ist nicht trivial: On‑Device‑KI‑Funktionen greifen auf den Speicher zu, der nach Systemlast noch frei ist. Kuo sieht die Erhöhung als Maßnahme, um das System bei intensiveren KI‑Workloads stabil zu halten – stellt damit einem Plus von 1 GB ein mögliches Plus von 4 GB gegenüber.
Apples iPhone-Takt gerät durcheinander
Die gestaffelte Markteinführung ist die größte Neuerung im iPhone‑Kalender seit mehr als einem Jahrzehnt – und fällt in eine Phase steigender Speicherpreise in der gesamten Branche.
Seit 2011 stellt Apple neue iPhones traditionell im September vor; nur das iPhone 4S kam im Oktober. Berichte aus der koreanischen Industrie legen nahe, dass der gestreckte Zeitplan die Auslieferungen 2026 um etwa 20 Prozent drücken könnte, da das Basismodell und eine zweite Air‑Variante einen großen Teil des Volumens ausmachen. Tim Cook übergibt den CEO‑Posten am 1. September an John Ternus; Apple hat diesen Wechsel bereits im April bekannt gegeben. Die Herbst‑Keynote wird damit zur ersten großen Bühne für den neuen Chef.
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