Bank of America‑CEO Brian Moynihan hat die Wachstumsprognose der Bank für die US‑Wirtschaft im Jahr 2026 auf 2,4 % angehoben. Er verwies dabei auf erwartete Effekte aus Steuergesetzen und Unternehmensinvestitionen, warnte jedoch, dass sich Konsumausgaben sowie geopolitische Risiken könnten Prognosen untergraben negativ auf die Aussichten auswirken könnten.
Was passiert ist: Wachstumsprognose
Moynihan sagte gegenüber CBS News, die Bank habe ihre Prognose für das Wirtschaftswachstum 2026 vor vier Monaten von 1,5 % auf nun 2,4 % nach oben korrigiert. Er führte den Anstieg auf den erwarteten Stimulus durch Steuergesetze sowie auf laufende Investitionen zurück.
„Wenn die Unternehmen in Amerika Menschen beschäftigen und ihnen ein bisschen mehr bezahlen, werden sie ausgeben. Und die Wirtschaft in den USA wird in Ordnung sein“, sagte Moynihan.
Der Vorstandsvorsitzende bezeichnete Beschäftigungsniveau und Lohnwachstum als entscheidende Faktoren für ein anhaltendes Wirtschaftswachstum. Er betonte, dass der Stimulus aus dem Steuergesetz und neue Investitionen die Dynamik bis 2026 tragen sollten.
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Warum es wichtig ist: Wirtschaftliche Risiken
Moynihan nannte drei zentrale Bedrohungen für die Wachstumsprognosen. Den ersten Risikofaktor stellt der Konsum dar: Sollten die privaten Konsumausgaben im Jahr 2026 zurückgehen, würde dies direkt die wirtschaftliche Aktivität bremsen, auch wenn die aktuellen Daten bislang keine nachlassende Nachfrage erkennen lassen.
Geopolitische Konflikte und mögliche Marktschocks infolge von Kriegen bilden die zweite Risikokategorie.
Cybervorfälle und ähnliche Störungen komplettieren die Risikoeinschätzung, sagte Moynihan.
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