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Bannon und Epshteyn sehen sich Betrugsvorwürfen wegen eingestellter „Patriot Pay“-Kryptowährung gegenüber

Bannon und Epshteyn sehen sich Betrugsvorwürfen wegen eingestellter „Patriot Pay“-Kryptowährung gegenüber

Eine vorgeschlagene Sammelklage, die bei einem Bundesgericht in Washington, D.C. eingereicht wurde, beschuldigt Steve Bannon und den Trump-Berater Boris Epshteyn, Kleinanleger mit einem politisch gebrandeten Kryptowährungs‑Token betrogen zu haben.

Die Klage, brought von Käufer Andrew Barr, behauptet, das Duo habe die zentrale Kontrolle über einen Token übernommen, der als dezentral beworben wurde, und ihn 2025 eingestellt, ohne die Gelder der Anleger zurückzuzahlen.

Der Token hieß ursprünglich Let's Go Brandon Coin und wurde später in Patriot Pay umbenannt.

Was passiert ist

Barrs Klageschrift behauptet, Bannon und Epshteyn hätten 2021 heimlich die Kontrolle über das Projekt von seinem ursprünglichen Entwickler acquired.

Das Geschäft sei so strukturiert gewesen, dass die Transaktionsgebühren der Kleinanleger – nicht das eigene Kapital der Beklagten – die Übernahme finanziert hätten, so die Klage.

Obwohl sie laut Klage Insider‑Befugnisse über den Smart Contract des Tokens, die Gebührenweiterleitung und zentrale Wallets innehatten, hätten Bannon und Epshteyn sich in der Öffentlichkeit presented lediglich als „Unterstützer“ und „Fürsprecher“ des Projekts dargestellt.

In der Klage heißt es, sie hätten Käufern gesagt, der Token biete eine zensurresistente Alternative zum traditionellen Bankwesen – einen Weg, um „De‑Banking“ oder politische Vergeltung über das Finanzsystem zu umgehen.

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Was die Klage behauptet

Der Wert des Tokens sei aufgrund fehlender substanzieller Werbung und angeblicher Fehlverwaltung von Anlegergeldern stetig gesunken, heißt es in der Einreichung.

Wohltätige Spenden, die als Teil der Gebührenstruktur des Tokens versprochen wurden, konnten laut Klage nicht nachvollzogen werden.

Im Februar 2025 hätten die Beklagten den Handel deaktiviert, die Schließung des Projekts bekannt gegeben und Liquiditätsausschüttungen versprochen, die nie erfolgt seien, so Barr.

Die Klage wirft Verstöße gegen Bundes- und D.C.-Wertpapiergesetze vor, darunter den Verkauf nicht registrierter Wertpapiere, Betrug und Falschdarstellung. Sie cites außerdem einen Verstoß gegen das Verbraucherschutzgesetz von D.C. (Consumer Protection Procedures Act).

Warum das wichtig ist

Die Klage verstärkt den wachsenden rechtlichen Druck auf politisch gebrandete Krypto‑Projekte, die gezielt parteipolitische Zielgruppen ansprechen.

Eine separate Sammelklage in Florida zum verwandten LGBCoin‑Token – verbunden mit einem gescheiterten NASCAR‑Sponsoring – war für eine Juryverhandlung im Dezember 2025 angesetzt.

Bundesstaatsanwälte in New York hatten laut Berichten von ABC News aus dem Jahr 2023 bereits zuvor begonnen, Bannons und Epshteyns Rolle bei dem Token zu untersuchen.

Weder Bannon noch Epshteyn hätten laut Bloomberg Law umgehend auf Anfragen zur Stellungnahme reagiert.

Das Verfahren trägt den Titel Barr v. Bannon, Nr. 1:26‑cv‑00452, vor dem U.S. District Court for the District of Columbia. Dynamis LLP vertritt den Kläger.

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