Cathie Wood verteidigte die Fünfjahres-Bull-Case-Prognose ihres Unternehmens von 1,25 Millionen US‑Dollar für Bitcoin (BTC) und verwies auf die institutionelle Adoption als zentralen Treiber.
Zentrale Punkte:
- Cathie Wood von ARK Invest bekräftigte ein Bitcoin-Bull-Case-Ziel von 1,25 Millionen Dollar innerhalb von fünf Jahren, mit einem Basisszenario von 750.000 Dollar.
- Sie knüpfte diese Prognose an institutionelle Allokation, Knappheit und Bitcoins geringe Korrelation zu anderen Anlagen.
- Bitcoin handelte nahe 77.000 Dollar, rund 40 % unter dem Rekordstand vom Oktober.
Wood bekräftigt Bitcoin-Prognose
In einem Auftritt bei Fox Business am 25. Mai stellte Wood die Marke von 1,25 Millionen Dollar als Bull-Case von ARK Invest dar, mit einem Basisszenario näher bei 750.000 Dollar.
Sie präsentierte die Prognose als Ergebnis mehrerer gleichzeitiger Verschiebungen. Jüngere Anleger betrachten Bitcoin als digitalen Wertspeicher, Nutzer in Schwellenländern suchen Schutz vor monetärer Instabilität, und Asset-Allocator sehen Krypto zunehmend als eigene Anlagekategorie, die einer genaueren Prüfung wert ist.
Wood bezeichnete den Vermögenswert als „Versicherungspolice“ gegen Währungsentwertung.
Sie stützte sich zudem auf Angebotsmechanik. Rund 20 Millionen Coins sind von der Obergrenze von 21 Millionen bereits gemined, es bleiben etwa 1 Million zu erzeugen – ein Kontrast zu Golds stetigem jährlichem Angebotswachstum.
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Warum institutionelle Adoption wichtig ist
Wood argumentierte, dass Asset-Allocator aufgrund der schwachen Kopplung an traditionelle Märkte die Pflicht hätten, Bitcoin zu untersuchen. Sie verwies auf eine Korrelation von 0,14 zu Gold seit 2019, als Institutionen begannen, den Vermögenswert ernster zu nehmen.
Regulierung spielte eine große Rolle. Sie sagte, dass der GENIUS Act und ein möglicher CLARITY Act den Weg für größere institutionelle Zuflüsse ebnen könnten, auch wenn sie daran zweifelte, dass der Zeitplan zum 4. Juli für letzteren zu halten sei.
Bei Stablecoins machte Wood einen kontraintuitiven Punkt.
Da Token wie USDC und USDT größtenteils durch US-Staatsanleihen gedeckt sind, exportiert ihre weltweite Verbreitung de facto Dollar und stärkt die Währung, statt sie zu schwächen.
Bitcoins jüngster Rückgang
Die bekräftigte Zielmarke fällt in eine schwierige Phase für den Vermögenswert. Bitcoin handelte in dieser Woche nahe 77.000 Dollar und scheiterte wiederholt daran, das Niveau von 80.000 Dollar zurückzuerobern, belastet durch ETF-Abflüsse und Sorgen über Zinsschritte der Fed.
Dieser Kurs liegt rund 40 % unter dem Rekord von 126.080 Dollar, der am 6. Oktober 2025 erreicht wurde. ARK hatte seine Prognosen Ende 2025 zweimal nach dem Flash-Crash im Oktober überarbeitet – ein Hinweis darauf, wie stark sich die Schätzungen des Unternehmens im Gleichklang mit dem Markt verändert haben.
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