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Bitcoin-ETFs verzeichnen wöchentliche Zuflüsse von 1,4 Milliarden US-Dollar, da die institutionelle Nachfrage zurückkehrt

Bitcoin-ETFs verzeichnen wöchentliche Zuflüsse von 1,4 Milliarden US-Dollar, da die institutionelle Nachfrage zurückkehrt

US-amerikanische Spot-Bitcoin-ETFs verzeichneten in der Woche vom 12. bis 16. Januar Nettozuflüsse von 1,42 Milliarden US‑Dollar und damit die stärkste Wochenperformance seit drei Monaten.

Der iShares Bitcoin Trust von BlackRock führte den Anstieg mit Zuflüssen von 1,035 Milliarden US‑Dollar an und machte damit rund 73 % der wöchentlichen Gesamtsumme aus.

Bitcoin handelt nahe 94.900 US‑Dollar, nachdem der Kurs Anfang der Woche kurzzeitig 97.000 US‑Dollar erreicht hatte – das höchste Niveau seit Mitte November 2025.

Was ist passiert

Die Zuflussserie Mitte Januar kehrte Abflüsse von rund 1,3 bis 1,4 Milliarden US‑Dollar um, die vom 6. bis 9. Januar verzeichnet wurden, als institutionelle Anleger nach ihrer steuerlichen Positionierung zum Jahresende Kapital abzogen.

BlackRocks IBIT verzeichnete am 14. Januar mit 648,39 Millionen US‑Dollar seine größte Einzelzufuhr des Jahres 2026 und stellte damit einen neuen Tagesrekord für den Fonds auf.

Der Wise Origin Bitcoin Fund von Fidelity steuerte am 13. Januar rund 351,4 Millionen US‑Dollar bei und war damit der zweitgrößte Treiber der wöchentlichen Zuflüsse.

Die Zuflüsse erhöhten das gesamte in Bitcoin-ETFs verwaltete Vermögen auf rund 128,04 Milliarden US‑Dollar, was 6,56 % der Marktkapitalisierung von Bitcoin entspricht.

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Warum das wichtig ist

Die anhaltende dreitägige Zuflussperiode signalisiert ein erneuertes institutionelles Vertrauen nach den rekordhohen Abflüssen von 4,57 Milliarden US‑Dollar in zwei Monaten im Dezember – der schlechtesten Phase seit dem Start der ETFs im Januar 2024.

Durch ETFs getriebene Nachfrage prägt zunehmend die Preisfindung von Bitcoin, da regulierte Anlagevehikel institutionellen Zugang ermöglichen, ohne die operative Komplexität der Selbstverwahrung.

Marktanalysten stellen fest, dass die Zuflüsse mit dem Anstieg von Bitcoin über 97.000 US‑Dollar zusammenfielen, auch wenn der Zusammenhang zwischen ETF-Käufen und unmittelbaren Kurseffekten unter Händlern weiterhin umstritten ist.

Die Trendumkehr deutet darauf hin, dass institutionelle Allokatoren sich nach steuerlich motivierten Verlustrealisierungen und Portfolio-Umschichtungen zum Jahresende nun für 2026 neu positionieren.

Allerdings bestehen weiterhin Risiken, falls sich die Stimmung eintrübt oder erneut Abflüsse einsetzen, was die Unterstützung oberhalb von 95.000 US‑Dollar untergraben und Bitcoin einem erneuten Test tieferer Unterstützungszonen nahe 90.000 US‑Dollar aussetzen könnte.

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