Ein wachsender Anteil von Bitcoin (BTC) liegt bei Langfristinvestoren, doch On-Chain-Daten deuten darauf hin, dass der Vermögenswert noch nicht in eine bestätigte Bullenphase eingetreten ist.
On-Chain-Daten bremsen Bullenmarkt-Erwartungen
Langfristige Inhaber kontrollieren nun 66,5 % des umlaufenden Bitcoin-Angebots, wie neue CheckOnChain-Zahlen, zitiert von AMBCrypto, zeigen. Der Wert bleibt niedrig im Vergleich zu früheren Zyklusspitzen nahe 80 %.
Viele dieser Coins wurden zu Langfristbeständen, während sie im Minus lagen. Inhaber, die nahe dem Dezember-Opening um 90.000 US-Dollar gekauft haben, sind inzwischen in diese Kohorte aufgestiegen, doch BTC notiert etwa 15 % unter diesem Niveau.
Bitcoin erholte sich in dieser Woche wieder über 78.700 US-Dollar, nachdem zuvor ein Tief nahe 77.000 US-Dollar markiert wurde, wie Daten von Coinbase zeigen. Die Rallye von 13,7 % im zweiten Quartal hat die Risikobereitschaft wieder angehoben, obwohl sich die Angebotsdynamik weiterhin vorsichtig zeigt.
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Santiment warnt vor FOMO-Risiko nahe 80.000 US-Dollar
Santiment berichtete, dass die Stimmung der Marktteilnehmer sich am Montag von extremer Skepsis bis Donnerstag in einen „Ultra-FOMO-Modus“ gedreht hat. Das Unternehmen warnte, ein klarer Ausbruch über 80.000 US-Dollar würde gesünder aussehen, nachdem die Euphorie abgeklungen ist.
Analysten argumentieren, dass der Zyklus in einer Übergangsphase bleibt, bis das Angebot der Langfristhalter in den Bereich von 85 % vordringt, der historisch mit nachhaltigen Bullenphasen verbunden ist.
Bitcoin markierte im Oktober 2025 ein Allzeithoch nahe 126.000 US-Dollar und korrigierte anschließend deutlich im ersten Quartal 2026. Der Vermögenswert fand ein Tief nahe 65.000 US-Dollar, bevor er sich wieder in Richtung der $80.000-Widerstandszone bewegte, die jüngste Anstiegsversuche ausgebremst hat.
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