BTC und ETH fallen über Nacht, da japanische Daten den geopolitisch bedingten Ausverkauf weiter unter Druck setzen

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Murtuza MerchantApr, 24 2026 7:19
BTC und ETH fallen über Nacht, da japanische Daten den geopolitisch bedingten Ausverkauf weiter unter Druck setzen

Bitcoin (BTC) und Ethereum (ETH) gaben in den asiatischen Handelsstunden am 24. April 2026 nach, da neue makroökonomische Daten aus Japan die bereits durch den Iran‑Konflikt angefachte Risikoaversion weiter verstärkten.

BTC wurde in dieser Zeitspanne nahe 77.000 $ bis 78.700 $ gehandelt. ETH hielt sich um 2.340 $, kämpfte jedoch damit, das Niveau von 2.400 $ zurückzuerobern, das der Kurs in dieser Woche bereits mehrfach nicht überwinden konnte.

Was die Märkte bewegte

Japan veröffentlichte Inflationsdaten, die über den Erwartungen lagen. Händler interpretierten die Zahlen als Signal, dass die Bank of Japan nur begrenzten Spielraum zur Lockerung der Geldpolitik haben könnte. Ein straffer geldpolitischer Kurs in Japan setzt risikoreiche Anlagen weltweit historisch unter Druck.

Gleichzeitig belastete der Iran‑Krieg weiterhin die Stimmung. Marktteilnehmer reduzierten ihr Engagement vor dem Wochenende. Krypto‑Futures‑Liquidationen überstiegen im 24‑Stunden‑Fenster 118 Millionen US‑Dollar, wobei vor allem Long‑Positionen betroffen waren.

Das Tageshoch von BTC erreichte 79.490 $, bevor Verkäufer den Kurs wieder unter 78.000 $ drückten. Der 100‑Stunden‑gleitende einfache Durchschnitt bot eine kurzfristige Unterstützung in der Nähe von 77.800 $.

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Hintergrund

Bitcoin hatte sich Anfang und Mitte April 2026 stetig erholt, nachdem der Kurs in der Nähe von 75.000 $ Unterstützung gefunden hatte. Spot‑Bitcoin‑ETFs verzeichneten vor dieser Sitzung acht Tage in Folge Nettozuflüsse und sorgten so für einen konstruktiven Nachfragehintergrund. Ethereum‑Spot‑ETFs verbuchten in den vorangegangenen zehn Tagen kumulierte Zuflüsse von 633 Millionen US‑Dollar. Trotz dieses Signals institutioneller Nachfrage blieb die Kursentwicklung beider Assets im Laufe des Monats durch makroökonomische Gegenwinde begrenzt.

Der Iran‑Konflikt erwies sich in diesem Zeitraum als wiederkehrender Treiber der Volatilität für Risikoanlagen. Jede Eskalation veranlasste Händler dazu, Positionen abzubauen – insbesondere in den Stunden vor einem Wochenende.

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Wie es weitergeht

Der nächste wichtige Test für Bitcoin ist ein klarer Ausbruch und anschließendes Halten über 79.500 $. Ein Scheitern auf diesem Niveau rückt die Unterstützungszone um 75.000 $ für die kommende Woche in den Fokus. ETH muss auf Tagesbasis über 2.400 $ schließen, um den kurzfristigen Momentum‑Trend zu drehen.

Händler beobachten am Wochenende die geopolitischen Entwicklungen im Iran‑Konflikt. Jede Eskalation in den nächsten 48 Stunden könnte zusätzlichen Liquidationsdruck auf gehebelte Long‑Positionen auslösen.

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