Bitcoin (BTC) fiel am 1. Februar kurzzeitig unter 75.000 US‑Dollar und drückte die 712.647‑Coin‑Reserve von Strategy in nicht realisierte Verluste, die sich vorübergehend 1 Milliarde US‑Dollar näherten, bevor sich die Kryptowährung leicht erholte.
Was geschah: Strategie-Reserve rutscht ins Minus
Der weltweit größte unternehmerische Bitcoin-Halter verzeichnete einen kurzzeitigen Buchverlust während der asiatischen Frühhandelssitzung, als BTC auf Binance 74.544 US‑Dollar erreichte.
Strategy, geleitet von Executive Chairman Michael Saylor, erwarb seine Bestände zu durchschnittlichen Kosten von 76.037 US‑Dollar pro Coin. Auf diesem Sitzungstief schwollen die Buchverluste kurzzeitig auf nahezu 1 Milliarde US‑Dollar an, bevor sie sich auf etwa 150 Millionen US‑Dollar verringerten, als sich der Kurs auf rund 75.826 US‑Dollar erholte.
Das Unternehmen bleibt seiner Akkumulationsstrategie verpflichtet. Saylor hat weitere Käufe signalisiert, die den fünften BTC‑Erwerb des Jahres 2026 markieren würden, nach dem bislang größten Kauf von 22.305 Coins am 20. Januar.
Zur Finanzierung weiterer Käufe erhöhte Strategy die Dividendenrendite seiner Series A Perpetual Stretch Preferred Stock ab Februar auf 11,25 %. Erlöse aus STRC‑Verkäufen haben den Erwerb von mehr als 27.000 BTC finanziert.
Auch andere Unternehmenshalter stehen unter Druck. Metaplanet weist nicht realisierte Verluste von 30,13 % aus, Strive verzeichnet einen Rückgang von 28,97 %, und GD Culture Group sitzt auf einem Buchverlust von 35,59 %, wie Daten von BitcoinTreasuries zeigen.
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Warum es wichtig ist: Institutionelle Überzeugung wird getestet
Bitcoin wird nun unter dem Realized Price der US‑ETFs gehandelt. Das bedeutet laut Daten von CryptoQuant, dass Spot‑ETF‑Investoren im Durchschnitt ihre Positionen mit Verlust halten.
Analyst PlanB merkte an, dass der 200‑Wochen‑gleitende Durchschnitt von Bitcoin bei rund 58.000 US‑Dollar liege, während der Realized Price auf etwa 55.000 US‑Dollar gesunken sei. „Allerdings war der Bullenmarkt schwach (kein Rot), daher könnte der Bärenmarkt flach ausfallen“, fügte er hinzu.
Der erfahrene Trader Peter Brandt stellte infrage, wie lange Investoren dabeibleiben werden, und schrieb: „An welchem Punkt dieser Reise werden Investoren vom Sayl_Boot springen wollen?“
Die kommenden Wochen könnten für institutionelle Halter entscheidend werden, falls die Kurse in der Nähe der langfristigen Unterstützungsniveaus gedrückt bleiben.
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