Bitcoin (BTC) verzeichnet derzeit stetige Kapitalzuflüsse, da Analysten von JPMorgan inmitten des anhaltenden geopolitischen Konflikts mit dem Iran eine steigende Nachfrage nach sicheren Anlagen beobachten.
Währenddessen verzeichnen traditionelle sichere Häfen wie Gold und Silber erhebliche institutionelle Kapitalabzüge, begleitet von deutlichen Preisrückgängen an den globalen Märkten.
Ein aktueller Forschungsbericht von JPMorgan indicates eine bemerkenswerte Marktdiskrepanz zwischen digitalen dezentralen Netzwerken und der Performance physischer Reservewerte.
Physische Gold-Exchange-Traded-Funds verloren in den ersten drei Märzwochen stetig nahezu 11 Milliarden Dollar an institutionellem Kapital.
Diese Edelmetalle sind weiterhin besonders anfällig für Gewinnmitnahmen nach ihren früheren Rekordhochs von nahe 5.500 Dollar für Gold und 120 Dollar für Silber.
Umpositionierung institutionellen Kapitals
Die Goldbewertungen sind seit Monatsbeginn um rund 15 % gefallen, da steigende Zinsen und ein starker US-Dollar stark gefüllte institutionelle Positionen belasteten.
Produkte auf Silber-ETFs löschten rasch alle zuvor aufgebauten Nettozuflüsse an Kapital aus, die institutionelle Marktteilnehmer seit letztem Sommer verzeichnet hatten.
Daten zum Open Interest der Chicago Mercantile Exchange zeigen starke Reduzierungen institutioneller Engagements in Edelmetallen bei gleichzeitig relativ stabilen Bitcoin-Futures-Positionen.
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Geopolitische Kapitalverkehrskontrollen
Das Blockchain-Analyseunternehmen Chainalysis registrierte kürzlich einen deutlichen Anstieg der inländischen Nutzung von Kryptowährungen im Iran unmittelbar nach Ausbruch der Feindseligkeiten.
Iranische Bürger transferierten rasch erhebliche Kapitalbeträge von lokalen inländischen Börsen direkt auf internationale Handelsplattformen und in selbstverwaltete digitale Wallets.
Analysten führen diese Bewegung darauf zurück, dass Bitcoin weder geografische Grenzen noch Handelszeitbeschränkungen kennt – gerade in Phasen intensiven Währungsdrucks.
Wandelnde Liquiditätskennzahlen der Märkte
Algorithmische, momentumgetriebene Handelsstrategien verstärkten den jüngsten deutlichen Ausverkauf an den traditionellen Rohstoffmärkten massiv und erzwangen weitreichende Schließungen spekulativer Positionen.
Im Gegensatz dazu haben sich die üblichen Momentum-Kennzahlen für Bitcoin jüngst von stark überverkauftem Terrain wieder in Richtung historisch üblicher neutraler Basiswerte erholt.
Außerdem zeigt das standardmäßige Hui-Heubel-Verhältnis mathematisch, dass die aktuelle Marktbreite und die gesamte Handelsliquidität von Bitcoin jene von physischem Gold derzeit übertreffen.
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