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Bitfinex-Hacker Ilya Lichtenstein vorzeitig aus dem Gefängnis entlassen dank First Step Act

Bitfinex-Hacker Ilya Lichtenstein vorzeitig aus dem Gefängnis entlassen dank First Step Act

Ilya Lichtenstein, der sich schuldig bekannt hatte, fast 120.000 Bitcoin (BTC) zu waschen, die von Bitfinex gestohlen worden waren, wurde am Donnerstag nach rund 14 Monaten aus dem Gefängnis entlassen.

Der 35-Jährige dankte Präsident Donald Trumps First Step Act für seine vorzeitige Entlassung.

Er war im November 2024 zu fünf Jahren Haft verurteilt worden, nachdem er den Hack von 2016 gestanden hatte.

Was passiert ist

Lichtenstein kündigte seine Entlassung am Donnerstag auf X an und schrieb, er bleibe „entschlossen, so bald wie möglich einen positiven Beitrag zur Cybersicherheit zu leisten“.

Der First Step Act, der 2018 von Trump unterzeichnet wurde, ermöglicht es Bundesgefangenen, durch Rehabilitationsprogramme eine vorzeitige Entlassung zu erlangen.

Gefangene können für jeweils 30 Tage erfolgreicher Teilnahme 10 bis 15 Tage Gutschrift sammeln.

Lichtenstein und seine Frau Heather „Razzlekhan“ Morgan wurden im Februar 2022 festgenommen.

Die Behörden beschlagnahmten damals Kryptowährungen im Wert von rund 3,6 Milliarden US‑Dollar – zu diesem Zeitpunkt die größte finanzielle Beschlagnahme in der Geschichte des Justizministeriums.

Der Bitfinex-Hack im August 2016 führte zum Diebstahl von 119.754 BTC, die damals etwa 71 Millionen US‑Dollar wert waren.

Morgan erhielt eine Haftstrafe von 18 Monaten und wurde im Oktober entlassen, nachdem sie rund acht Monate verbüßt hatte.

Warum das wichtig ist

Die Entlassung markiert den jüngsten Schritt in einer Reihe von Maßnahmen der Trump-Regierung, die hochkarätige Krypto-Straftäter betreffen.

Im Oktober begnadigte Trump den Binance-Gründer Changpeng Zhao, der sich wegen Verstößen gegen den Bank Secrecy Act schuldig bekannt hatte.

Trump begnadigte außerdem die BitMEX-Mitbegründer Arthur Hayes, Benjamin Delo und Samuel Reed im März.

Alle vier hatten sich 2022 schuldig bekannt, gegen den Bank Secrecy Act verstoßen zu haben, weil sie keine Kontrollen zur Bekämpfung von Geldwäsche eingeführt hatten.

Lichtenstein hatte zuvor gegen Roman Sterlingov ausgesagt, den mutmaßlichen Betreiber des Krypto-Mixers Bitcoin Fog.

Sterlingov wurde im März 2024 verurteilt und zu 12,5 Jahren Haft verurteilt.

Bitcoin wurde am Donnerstag bei 93.420 US‑Dollar gehandelt, ein Rückgang um 2,8 % innerhalb von 24 Stunden.

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