Bitget hat Subkonten für den CFD-Handel eingeführt. Professionelle Trader können damit ihre Strategien auf bis zu fünf eigenständige MT5-Konten aufteilen, die alle unter einem übergeordneten Hauptkonto laufen.
Start der Bitget-Subkonten
Nach Angaben der Börse erhält jedes Subkonto eine eigene MT5-ID und übernimmt den KYC-Status sowie die Risikoeinstellungen des Hauptkontos. Eine erneute Verifizierung für jedes einzelne Konto entfällt, was die Einrichtung deutlich beschleunigt.
Das Hauptkonto fungiert als zentrale Steuerungseinheit für alle verknüpften Subkonten. Nutzer überwachen Eigenkapital, Margin-Quoten und Orderhistorien gesammelt in einem Dashboard und können sowohl Trading- als auch Lese-Passwörter zurücksetzen. Margin Calls und Liquidationswarnungen werden an die E-Mail-Adresse und App-Benachrichtigungen gesendet, die dem jeweils betroffenen Subkonto zugeordnet sind.
Auch lesenswert: Claudes verstecktes Wasserzeichen verdirbt die Kunst des Schreibens, sagt Gruber
Mehr Steuerungsmöglichkeiten für MT5-Trader
„Professionelle Trader fahren häufig mehrere Strategien parallel – deren Verwaltung kann schnell sehr komplex werden“, sagte Gracy Chen, CEO von Bitget. Das neue Feature ermögliche es Nutzern, Strategien strikt voneinander zu trennen und sie dennoch zentral zu steuern. Insbesondere Teams, die mit Expert Advisors arbeiten, sollen davon profitieren.
Die Einführung der Subkonten erweitert die CFD-Offensive, die im Januar begann, als Bitget den Handel mit Devisen, Gold und US-Aktien über MT5 öffnete. Im April folgte Copy-Trading für CFDs. Am 12. August ergänzte die Börse ihr Angebot um Liquiditätsservices für Prop-Trading-Firmen und quantitative Handelsteams.
Als Nächstes lesen: Bitcoin könnte vor dem Halving 2028 wieder 100.000 US-Dollar erreichen, sagt Scaramucci





