Bitget ermöglicht es Anlegern ab sofort, mehr als 3.000 berechtigte, in den USA gelistete Aktien und ETFs aus klassischen Brokerdepots auf die Kryptobörse zu übertragen – dort werden die Papiere in tokenisierte Vermögenswerte namens rTokens umgewandelt.
Aktien-Tokenisierung bei Bitget
Die Börse hat die Funktion „rToken Stock Transfer“ am Dienstag gestartet. Nutzer übertragen ihre Wertpapiere von einem externen Broker auf das Sammelkonto von Bitgets Partner Alpaca; anschließend schreibt Bitget innerhalb von rund zehn Werktagen entsprechende rTokens auf dem Spot-Konto gut. Eingänge sind gebührenfrei, für Ausgänge fällt hingegen eine Gebühr an.
Zum Start der Funktion verlost Bitget Token im Wert von 1 Mio. US-Dollar in rSPCX, einer tokenisierten SpaceX-Aktie, an berechtigte Nutzer nach dem Prinzip „first come, first served“. Eine erste Übertragung von 5.000 US-Dollar bringt 200 US-Dollar in rSPCX, Einzahlungen von 20.000 bzw. 50.000 US-Dollar werden mit 800 bzw. 2.000 US-Dollar in rSPCX vergütet – zusätzlich erhalten Nutzer Handelsgebühren-Gutscheine über 50 bzw. 150 US-Dollar mit 14-tägiger Laufzeit.
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rToken-Strategie für Real-World-Assets
Bitget bezeichnet die neue Funktion als frühen Schritt, traditionelle Vermögenswerte enger mit dem Krypto-Geschäft zu verzahnen. CEO Gracy Chen erklärte, Tokenisierung habe den Zugang zu diesen Assets bereits verbreitert, „der nächste Schritt ist, diese Vermögenswerte nützlicher zu machen“. Berechtigte rTokens lassen sich im Spot-Handel, im Margin-Trading, für Kreditaufnahme und -vergabe sowie in Renditeprodukten einsetzen; perspektivisch könnten sie laut Chen auch als Sicherheiten dienen.
Bitget emittiert rTokens über Reality, die eigene Plattform für Real-World-Assets (RWA). Bis zum 6. Juli erreichten die verwalteten rToken-Vermögen laut Bitget rund 114 Mio. US-Dollar, die kumulierten Transaktionen überschritten die Marke von zwei Millionen.
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