Bitget hat einen eigenen Liquiditätsservice für quantitative Fonds, proprietäre Handelshäuser und Broker gestartet und damit das seit Januar laufende Geschäft mit Differenzkontrakten (CFDs) ausgebaut.
Start der Bitget-Liquidität
Nach Angaben der Börse werden im neuen Setup 100 % der Kundenaufträge direkt in externe Liquiditätspools durchgeleitet – ohne zwischengeschalteten Devisen- oder Handelsdesk. Orders laufen unmittelbar zum jeweiligen Liquiditätsanbieter. Bitget bündelt Kurse von Tier‑1‑Banken und nicht‑banklichen Market Makern und stellt seinen Kunden mehrere Stufen an Markttiefe zur Verfügung.
Die Handelssysteme sind in den Rechenzentren LD4 in London und TY3 in Tokio platziert, verbunden über dedizierte Netzwerke und direkte Glasfaserleitungen, die laut Bitget ein Order-Matching in unter einer Millisekunde ermöglichen. Der Service unterstützt außerdem FIX‑API‑Anbindungen, sodass quantitative Handelsteams ihre eigenen Systeme und Preisaggregatoren direkt koppeln können.
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Bitget-CEO über Ausführung
Vorstandschefin Gracy Chen betonte, professionelle Marktteilnehmer seien auf stabile Ausführung, tiefe Liquidität und belastbare Konnektivität angewiesen, um ihre Strategien im großen Stil zu fahren.
Hochfrequenz- und Arbitrage-Modelle beanspruchen das Orderbuch anders als Retail-Flow; eine zu geringe Tiefe in den oberen Preisstufen kann bei großen Orders zu deutlich höherem Slippage führen. Kundengelder würden in segregierten Verwahrkonten gehalten, so Bitget.
Bitget hatte das CFD-Geschäft am 5. Januar für die breite Öffentlichkeit geöffnet und zunächst Devisen, Gold sowie US‑Aktienkontrakte über die Plattform MetaTrader 5 gelistet. Am 14. April kam Copy-Trading für diese Märkte hinzu.
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