Apple arbeitet laut Insidern an einer dritten Generation des faltbaren iPhone, die 2028 mit größeren Innen- und Außendisplays erscheinen soll – und damit eine Roadmap verlängert, die bereits Ende dieses Jahres starten dürfte.
Wichtigste Fakten:
- Das dritte faltbare iPhone von Apple könnte schon 2028 kommen – mit jeweils größeren Innen- und Außendisplays.
- Das erste Modell, in der Gerüchteküche meist iPhone Ultra genannt, soll ein 7,8‑Zoll-Innendisplay und einen 5,5‑Zoll-Bildschirm außen erhalten.
- Counterpoint Research erwartet, dass Apple im ersten Jahr 25 % der weltweiten Auslieferungen faltbarer Smartphones für sich beansprucht.
Display-Pläne für das iPhone Ultra 3
Mark Gurman hat in seinem wöchentlichen Newsletter am Sonntag die
Zeitschiene skizziert und ein Faltkonzept beschrieben, das bereits zwei
Generationen über das Modell hinausreicht, das für den kommenden Monat
erwartet wird.
Eine zweite Generation ist für 2027 avisiert – ohne grundlegende
Designänderung, so Gurman – und die dritte könnte bereits 2028 folgen.
Dieses spätere Modell soll innen wie außen etwas größere Panels erhalten.
Konkrete Zollangaben nannte Gurman nicht. Frühere Berichte setzen das erste Faltmodell bei 7,8 Zoll innen und 5,5 Zoll außen an; jede Vergrößerung würde also von diesen Werten ausgehen.
Der Bericht ist die erste detaillierte Schilderung eines dritten Modells und verlängert die öffentlich bekannte Falt-Roadmap damit um ein weiteres Jahr.
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Samsung setzt die Messlatte bei den Displaygrößen
Im Wettbewerbsvergleich wirkt das erste iPhone Ultra eher kompakt. Samsung
hat sein Galaxy Z Fold 8 Ultra
ausgestattet
mit einem 8‑Zoll-Innendisplay und einem 6,5‑Zoll-Außenscreen – beide größer als
die Apple zugeschriebenen Maße.
Die zusätzliche Fläche ging allerdings mit einem Kompromiss einher: Der
Außenscreen geriet hoch und schmal, während das aufgeklappte Display eher an
ein Quadrat heranrückt.
Für Apples Ingenieure besteht die eigentliche Herausforderung darin, die Displayflächen zu vergrößern, ohne das annähernd 4:3‑Format des Innendisplays zu zerstören.
Analysten rechnen dennoch mit einem starken Einstieg. Counterpoint Research prognostiziert, dass Apple im Startjahr 25 % der weltweiten Auslieferungen faltbarer Smartphones erreichen könnte – vor Huawei mit 24 % und nur hinter Samsung mit 32 %.
Liz Lee, Associate Director bei Counterpoint, bezeichnete das Jahr 2026 als Wendepunkt für die Produktkategorie: Der Einstieg Apples hebe die Messlatte für Premium-Faltgeräte deutlich an.
Zugleich betonte sie, dass Samsung bei Produktreife, Kanalabdeckung und Nutzererfahrung mit Faltgeräten weiterhin klar in Führung liege. Counterpoint koppelt seine Wachstumsprognose von 21 % an das Premiumsegment der „Book-Type“-Faltgeräte, in dem Multitasking und Displayfläche zentrale Kaufargumente sind.
Gerüchtefahrplan zum faltbaren iPhone
Im Laufe des Jahres haben sich die Leaks zum ersten Falt-iPhone immer weiter verdichtet. Ein auf Weibo bekannter Leaker namens Digital Chat Station berichtete bereits im Juni, dass das Projekt für die zweite Generation genehmigt worden sei und voraussichtlich dasselbe Display wie das erste Modell nutzen werde.
Die kolportierten Preise
schwankten
zuletzt zwischen rund 1.999 und 2.500 US‑Dollar, getrieben von steigenden
Speicher- und Komponentenpreisen.
Apple dürfte das Gerät nach aktuellem Stand gemeinsam mit den iPhone‑18‑Pro‑Modellen
im nächsten Monat vorstellen; erwartet wird ein dünneres Gehäuse, bei dem
Touch ID an die Stelle von Face ID tritt.
Das Unternehmen selbst hat bislang weder Details bestätigt noch die Existenz eines faltbaren iPhone öffentlich eingeräumt.
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