Apples erstes faltbares iPhone liegt weiterhin auf Kurs für einen Marktstart im September – zu einem Preis von mehr als 2.000 US‑Dollar. Frische Berichte aus der Lieferkette deuten allerdings darauf hin, dass der konkrete Auslieferungstermin noch nicht festgezurrt ist.
Wichtigste Punkte:
- Apple dürfte sein erstes faltbares iPhone im September gemeinsam mit dem iPhone 18 Pro vorstellen, mit einem Einstiegspreis von über 2.000 Dollar.
- Das Gerät soll als Book-Style-Smartphone kommen – mit einem 7,7 bis 7,8 Zoll großen Innendisplay und einem Cover-Display von rund 5,5 Zoll.
- iOS 27 ist bereits als öffentliche Beta verfügbar und enthält den neu aufgebauten Siri-KI-Assistenten sowie Code, der Faltzustände, Scharnierwinkel und mehrere Displays erfasst.
Produktionsfahrplan für das Foldable gerät ins Rutschen
Ein am 23. Juli veröffentlichter Lieferkettenbericht zeichnet Foxconn als Auftragsfertiger, der Apples Falt-iPhone vom Stadium der New-Product-Introduction bis in die Massenfertigung begleiten soll.
Die Phase der technischen Validierung könnte das Projekt um ein bis zwei Monate zurückgeworfen haben; als zentrale Engpässe werden das Scharnierdesign und Haltbarkeitstests für das Display genannt.
Diese Einordnung steht quer zur Berichterstattung der vergangenen Wochen. Foxconn hatte im April mit der Pilotmontage begonnen, und Apple erhöhte seine Bestellung später auf rund 10 Millionen Geräte, nachdem Probleme mit Scharnier und Leiterplatten gelöst worden seien. Vor zwei Wochen zeichnete ein anderer Bericht bereits ein Bild laufender Massenproduktion – ohne erkennbare Verzögerung.
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iPhone-Ultra-Design und Kompromisse beim Display
Leaks und Dummy-Geräte sprechen für ein Book-Style-Handset, das wohl den Namen iPhone Ultra tragen wird. Es soll seitlich aufklappen und ein eher breites, etwa iPad-mini-großes Arbeitsfeld mit 4:3-Seitenverhältnis bieten. Das Innendisplay wird auf rund 7,7 bis 7,8 Zoll taxiert, das Außendisplay auf etwa 5,5 Zoll; im aufgeklappten Zustand soll das Gehäuse etwa 4,5 mm dünn sein.
Analyst Ming-Chi Kuo führt die nahezu plane Anzeige auf ein Liquidmetal-Scharnier und lasergebohrte Metallplatten unterhalb des Panels zurück.
Die Kompromisse sind deutlich. Berichte haben skizziert, dass das Gerät auf Face ID und ein Teleobjektiv verzichtet; Touch ID wandert in den seitlichen Power-Button, um Platz im Inneren zu sparen.
Siri-KI setzt den iOS‑27‑Maßstab
Auf der Softwareseite ist das Bild deutlich klarer. Apple hat im Juni auf seiner Entwicklerkonferenz Siri AI vorgestellt und am 14. Juli die öffentliche Beta von iOS 27 freigegeben. Besitzer aktueller iPhones können damit den neuen Assistenten Monate vor dem Start der Foldable-Hardware ausprobieren.
Der Assistent führt Dialoge über mehrere Gesprächsrunden, liest den Inhalt des Bildschirms mit, durchsucht Mail, Nachrichten und Fotos und kann Aktionen innerhalb von Apps ausführen. Er setzt ein iPhone 15 Pro oder neuer voraus, startet zunächst nur auf Englisch und wird zum Launch weder in der EU noch in China verfügbar sein.
Entwickler, die den ersten Build analysiert haben, fanden zudem Framework-Hinweise auf Faltzustände, Scharnierwinkel und eine Zählung integrierter Displays – Kennzahlen, die auf kein bisheriges iPhone passen.
Die Wartezeit war lang. Belastbare Berichte sahen schon 2018 ein faltbares iPhone in etwa zwei Jahren Distanz. Der angepeilte Marktstart rutschte daraufhin durch die Jahre 2020, 2021, 2022 und 2025, bevor er nun offenbar im Herbst 2026 ankommt.
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