Mark Gurman rechnet damit, dass Apples erstes faltbares iPhone MagSafe beibehält, aufgeklappt ein 7,8‑Zoll‑Display bietet und oberhalb von 2.000 US‑Dollar startet – eine Woche vor dem geplanten Debüt am 9. September.
Die wichtigsten Punkte:
- Laut Gurman sind MagSafe‑Magnete an Bord – eine der letzten offenen Fragen rund um das Scharnier ist damit geklärt.
- Das Gerät kombiniert ein 5,5‑Zoll‑Außendisplay mit einem 7,8‑Zoll‑Innendisplay und Apples neuestem Pro‑Chip.
- Es soll zeitgleich mit den neuen Pro‑Modellen in den Handel kommen – nicht erst Monate später.
Gurman zu den technischen Daten des iPhone Ultra
In einem am Dienstag veröffentlichten Video‑Interview legte Gurman die Hardware‑Ausstattung dar. Demnach kombiniert das Gerät ein 5,5‑Zoll‑Cover‑Display mit einem 7,8‑Zoll‑Innendisplay, angetrieben von Apples neuestem Pro‑Chip und einem hauseigenen Mobilfunk‑Modem. Touch ID soll dem Vernehmen nach Face ID ablösen, zudem verzichtet das Telefon auf ein Teleobjektiv – dieselbe Kompromisslinie, die auch Samsungs Galaxy Z Fold 8 zieht.
MagSafe galt lange als letzte große Unbekannte: Einen Ring aus Lademagneten in ein klappbares Gehäuse zu integrieren, erschwert eine Bauform, die durch die Scharniermechanik ohnehin hochverdichtet ist. Laut Gurman sind die Magnete dennoch integriert – ein Vorteil gegenüber dem Fold 8, das ohne eigene integrierte Magnete ausgeliefert wird.
Die Falz bleibt – aber kaum sichtbar. Apple sei kurz davor, die Knautschzone praktisch zu eliminieren, sagte er; ein Scharnier aus flüssigmetallbasiertem Material soll verhindern, dass sich die Faltlinie über Jahre der Nutzung vertieft.
Das interne Ziel sei gewesen, das Falt‑iPhone in puncto Robustheit möglichst nah an ein konventionelles iPhone heranzuführen. Ein Großteil der Entwicklungsarbeit sei daher in die Haltbarkeit geflossen.
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Zeitplan und Preis des faltbaren iPhone
Spekulationen über eine lange Verzögerung weist Gurman zurück. Er wäre „sehr überrascht“, sollte das Foldable nicht parallel zu den neuen Pro‑iPhones oder innerhalb weniger Wochen danach in die Läden kommen – statt erst Ende Oktober oder im November.
Beim Preis bleibt die Luft dünn. Gurman hält an einem Einstiegspreis von über 2.000 US‑Dollar fest – deutlich oberhalb der 1.899 Dollar des Fold 8 – und bezeichnet das Gerät eher als Statussymbol denn als unverzichtliches Alltagswerkzeug.
Parallel dazu dürfte Apple die Preise für das iPhone 18 Pro angesichts steigender Speicherpreise anheben. Gurman rechnet jedoch mit einem neuen Leasing‑Modell, das die monatliche Belastung für Käufer dämpfen soll.
Analysten sehen kräftige Nachfrage nach Falt‑iPhone
Marktforscher zeigen sich deutlich optimistischer als viele Verbraucher. IDC erwartet, dass Apple im ersten Jahr mehr als 10 Millionen faltbare iPhones ausliefert. Counterpoint Research prognostiziert für 2026 einen Marktanteil von rund einem Viertel in diesem Segment, während Samsung von 40 % auf 32 % zurückfallen soll.
Gurman begleitet das Projekt seit seinen frühesten Stadien. Vor mehr als fünf Jahren begann er, über Apples Falt‑Pläne zu berichten. Im März schrieb er zudem, dass iOS 27 iPad‑ähnliches Multitasking mit nebeneinander angeordneten Apps und Drag & Drop zwischen Fenstern bringen soll.
Apple selbst hat bislang keinen der genannten Hardware‑Punkte bestätigt. Die Keynote beginnt am 9. September um 10 Uhr Pazifikzeit – es ist die erste große Produkteinführung unter CEO John Ternus.
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