Apples faltbares 2.000-Dollar-iPhone soll iPhone Duo heißen – nicht iPhone Ultra

Report says Apple's foldable iPhone Duo starts at $2,000 and ships in October, ahead of John Ternus's debut keynote. (Image: Shutterstock)
Report says Apple's foldable iPhone Duo starts at $2,000 and ships in October, ahead of John Ternus's debut keynote. (Image: Shutterstock)

Apple will sein erstes faltbares iPhone offenbar für rund 2.000 US‑Dollar anbieten und unter dem Namen iPhone Duo vermarkten – nicht als iPhone Ultra. Das berichtet Bloomberg nur wenige Stunden vor der Keynote am Mittwoch.

Wichtigste Fakten:

  • Apples erstes Foldable soll unter dem Namen iPhone Duo starten – und nicht mit dem Branding iPhone Ultra, das seit April in Gerüchten kursierte.
  • Der Einstiegspreis liegt demnach bei 2.000 Dollar für 256 Gigabyte, Spitzenkonfigurationen nähern sich 3.000 Dollar. Der Verkauf könnte schon im Oktober starten.
  • Die Präsentation am 9. September ist die erste Keynote unter Konzernchef John Ternus, der Tim Cook am 1. September abgelöst hat.

iPhone-Duo-Preis liegt unter vielen Prognosen

Bloomberg-Reporter Mark Gurman nannte späten Dienstagabend sowohl den Namen als auch die Preisstruktur. Mehrere Technikportale haben die Angaben innerhalb einer Stunde bestätigt.

Das Basismodell bietet 256 Gigabyte Speicher. Höhere Kapazitäten treiben den Preis in Richtung 3.000 Dollar. Ein Teil der Mehrkosten, die Apple auf eine weltweite Knappheit bei Speicherchips zurückführt, soll das Unternehmen selbst schultern.

Das Gerät kommt voraussichtlich im Oktober in den Handel – einige Wochen nach iPhone 18 Pro und Pro Max, die noch in diesem Monat in zwei Farbvarianten, Weiß und Dunkelblau, in die Läden kommen. Unterstützung für den Apple Pencil gilt als die eigentliche Überraschung.

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Kamera-Leak zeigt, wo Apple investiert hat

Fünf bislang unveröffentlichte Kamera-Funktionen sind in dieser Woche in Code der iOS‑27‑Beta durch eine Forenanalyse aufgetaucht: darunter Belichtungsmesser-Scopes, Focus Peaking, Serienaufnahmen mit Selbstauslöser und ein Fixieren des manuellen Fokus. Die fünfte Funktion passt die Objektivkorrektur in Abhängigkeit von der Blendenöffnung an.

Dieses Detail ist brisant, weil das Pro‑Max‑Modell breit erwartet wird, mit einer Hauptkamera mit variabler Blende zu kommen – also mit einer Optik, die sich öffnen und schließen kann, statt nur einen festen Wert zu bieten.

Keines der fünf Features ist in den aktuellen Developer-Betas freigeschaltet, und Apple hat sich ausreichend Spielraum gelassen, jede dieser Funktionen erst mit späteren Softwareversionen auszuliefern. Es deutet sich an: 2026 ist weniger das Scharnier als vielmehr die Software der Star des Kamera‑Jahres.

Ternus’ Debüt vor dem Hintergrund schwankender Preisprognosen

Die Keynote ist auch der erste große Auftritt von John Ternus als CEO. Er hat den Posten am 1. September übernommen, nachdem Tim Cook nach 15 Jahren an der Spitze in die Rolle des Executive Chairman gewechselt ist. Ternus war 2001 zu Apple gekommen und leitete seit 2021 die Hardwareentwicklung – nahezu alles, was jetzt auf der Bühne gezeigt wird, ist in seiner früheren Organisation entstanden. Er übernimmt damit eher ein Preis- als ein Produktproblem.

Gurman berichtet von Aufschlägen von 100 Dollar für beide Pro‑Modelle – deutlich moderater, als mancher Analyst zuvor befürchtet hatte, aber dennoch ein Rekordniveau für die Reihe.

Offiziell bestätigt hat Apple bislang nur Termin und Ort der Veranstaltung. Alle konkreten Beträge, über die am Mittwochvormittag spekuliert wird, stützen sich im Kern auf die Quellen eines einzigen Journalisten.

Die Schätzungen schwankten in den vergangenen Wochen stark. Das Analysehaus TrendForce verortete Apples Foldable zuletzt zwischen 2.099 und 2.299 Dollar, frühere Berichte hatten sogar Preise nahe 2.500 Dollar ins Spiel gebracht – für ein Gerät, das nach Ansicht vieler Analysten ohnehin nur in begrenzten Stückzahlen verkauft werden dürfte. Der Name iPhone Ultra hielt sich derweil von April bis Ende August in Leaks – teilweise sogar intern bei Apple –, bevor der Bericht vom Dienstag ihn offenbar vom Tisch wischte.

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Alexey Bondarev

Alexey Bondarev ist Head of Content bei Yellow.com und berichtet seit 10 Jahren über Krypto. Er ist auf tiefgehende Research- und Learn-Artikel spezialisiert, mit Schwerpunkt auf analytischer Berichterstattung, Branchenkontext und den größeren Kräften, die den Kryptomarkt prägen – von der KI-Ära und Sicherheitstechnologien bis hin zu Innovationen im Fintech-Bereich. Er ist überzeugt, dass alles Digitale in naher Zukunft alles Analoge überholen wird, und arbeitet intensiv daran, dies Wirklichkeit werden zu lassen.

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