Der Chief Investment Officer von Bitwise, Matt Hougan, sagt, dass die Kaufserie von Strategy im Umfang von 7,2 Milliarden US‑Dollar, finanziert über STRC-Vorzugsaktien, den Großteil der 20%igen Erholung von Bitcoin (BTC) seit den Februartiefs angetrieben hat.
Strategy treibt Bitcoin-Rallye an
In einem am Dienstag veröffentlichten Memo räumte Hougan ein, dass ETF-Zuflüsse und eine erneute Akkumulation durch langfristige Halter zur Bewegung beigetragen haben. Er bezeichnete das früher als MicroStrategy bekannte Unternehmen dennoch als den mit Abstand wichtigsten Faktor.
Bitcoin liegt rund 20 % über seinen Februartiefs und notiert bei etwa 76.000 US‑Dollar. Strategy hat in den vergangenen acht Wochen BTC im Wert von 7,2 Milliarden US‑Dollar hinzugefügt. Spot-ETFs haben im Vergleich dazu seit dem 1. März 3,8 Milliarden US‑Dollar eingesammelt.
Das Unternehmen hält nun 818.334 BTC und liegt damit 181.666 Coins unter der Marke von einer Million. Alex Thorn von Galaxy Research prognostiziert, dass Strategy bei aktuellem Tempo den geschätzten Bestand von 1,1 Millionen BTC von Satoshi Nakamoto innerhalb von zwei Jahren übertreffen könnte.
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STRC-Emission und Schiffs Warnung
Hougan rechnet damit, dass Strategy weiterhin STRC nutzen wird – eine ewige Vorzugsaktie mit einer jährlichen Verzinsung von 11,5 % –, da Hochzinsanleihen weniger als 7 % abwerfen und Kapital aus dem Private-Credit-Bereich abgezogen wird. Er schätzt, dass bei aktuellen Bitcoin-Preisen Raum für weitere Emissionen im Umfang von 10 bis 15 Milliarden US‑Dollar besteht.
Die Gesamtverpflichtungen entsprechen 33 % von Strategys Bitcoin-Beständen, also 21 Milliarden US‑Dollar gegenüber 63 Milliarden US‑Dollar. Hougan sagte, Anleger würden vermutlich Bedenken äußern, sobald diese Kennzahl sich der 50 %-Marke nähert.
Der Ökonom Peter Schiff widersprach diese Woche und bezeichnete das Modell als Todesspirale. Die STRC-Dividende ist sieben Monate in Folge gestiegen – von 9 % bei ihrem Start im Juli 2025 auf heute 11,5 %. Kritiker sehen darin einen Beleg dafür, dass die Struktur auf frische Kapitalaufnahmen statt auf operative Erträge angewiesen ist.
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